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Boulevard Wodka, Currywurst und ein DHfK-Trikot zum Abschied: Champions-Bar-Chef verlässt Leipzig
Leipzig Boulevard Wodka, Currywurst und ein DHfK-Trikot zum Abschied: Champions-Bar-Chef verlässt Leipzig
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14:09 24.03.2011
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Leipzig

Petersburg. Zum Abschied gab`s von  SC DHfK-Abteilungsleiter Karsten Günther am Donnerstag ein Trikot der Leipziger Handballmannschaft.

Als Highlight seiner zwei Jahre in Leipzig gibt der Marketing-Experte den zweiten DHfK-Stammtisch an. „Das war richtig klasse. Die Bude war rappelvoll und zwischen Spielern, Fans und Fachleuten herrschte richtig gute Stimmung.“ Wie es nun mit dem Stammtisch weitergehen wird, steht noch nicht fest. Erst einmal gilt es, einen Nachfolger für Brethauer zu finden. „Kandidaten gibt es bereits“, sagt Hoteldirektor Thomas Reinhardt.

Tränen hat Brethauer nicht unbedingt in den Augen, als er Karsten Günther am Donnerstagmittag in der Champions Bar trifft. „Ich freue mich auf die russische Metropole. Alles, was ich bisher darüber gehört habe, klingt unheimlich spannend“, sagt er und fügt lachend hinzu. „Außerdem ist es das einzige Hotel mit einer eigenen Brauerei.“ Anstoßen kann er zwar bereits auf Russisch, sonst hapert es noch mit den Sprachkenntnissen. „Aber das gibt sich“, meint er.

Ob er tatsächlich selbst öfter einmal in seiner neuen Bar einen heben kann, bleibt noch offen. In Leipzig hat es mit dem Handballchef gerade so auf eine Abschieds-Currywurst gereicht. Mit einigen Handballern und Kollegen ging es außerdem auf einen – was auch sonst – „St. Petersburg-Cocktail“ in die Vodkaria.

Marriott-Chef  Reinhardt freut sich für seinen Mitarbeiter, dass er sich nun weiter entwickeln kann. Er selbst war bereits in vielen Städten beschäftigt. „Fünf Städte, fünf Kinder, alle von einer Frau“, verrät Brethauer, der selbst verheiratet ist und eine zweieinhalbjährige Tochter hat. Auch für ihn ist es nicht der erste Umzug ins Ausland. In Schottland arbeitete er, ehe es nach Leipzig ging.

Die Leidenschaft für den Handball will er auf jeden Fall mit nach St. Petersburg nehmen, das Trikot bekomme einen Ehrenplatz. So zog er es auch gleich über, als Karsten Günther es ihm überreichte. Fazit: Passt.

Und dem Internet sei dank, will er die Ereignisse in Leipzig auch weiterhin verfolgen. Wo er den Daumen für den Aufstieg der Handballer drücke, spiele ja keine Rolle.

Magdalena Froehlich

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