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Lokales 203 Neue: Leipziger Schulen erhalten Verstärkung
Leipzig Lokales 203 Neue: Leipziger Schulen erhalten Verstärkung
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01:00 26.08.2013
Die Abc-Schützen der 1c und 1d der Christoph-Arnold-Schule Engelsdorf freut's: 61 neue Grundschullehrer sind ab heute in Leipzig und Umland im Einsatz. Quelle: André Kempner

Deren Sprecher, Roman Schulz, sieht den hiesigen Bildungsstandort damit gut aufgestellt, will allerdings realistisch bleiben: "Wir gehen davon aus, dass wir einen guten Start ins neue Schuljahr hinlegen können, obwohl die Personalreserven nicht sehr üppig sind." In Zahlen heißt das: An den Oberschulen (so heißen Sachsens Mittelschulen laut Kultusministerium seit neuestem) in Leipzig und den beiden angrenzenden Landkreisen unterrichten ab heute 79 neue Pädagogen, an den Grundschulen 61, an den Förderschulen 53, an den Gymnasien acht und an den Berufsschulzentren sind es zwei.

"An dieser Verteilung sieht man, wo die Prioritäten liegen", kommentiert Schulz. Die Grundversorgung sei zwar flächendeckend abgesichert. Allerdings: "An den Grundschulen ist die Personaldecke ziemlich dünn und auch an den Förderschulen ist es knapp", so der SBAL-Sprecher. Trotz landesweitem Einstellungsrekord bei Lehrkräften im Schuljahr 2013/2014. Offiziell sind zum Ende der Sommerferien rund 760 neue Stellen in ganz Sachsen geschaffen worden. Werden die seit Jahresbeginn knapp 200 Pädagogenneuzugänge im Freistaat hinzugerechnet, macht das nach Adam Riese eine Personalverstärkung von 960 Lehrern. Dem stehen bisher 590 Abgänge gegenüber, sei es etwa durch Ruhestand, Umzug oder Kündigung. Unter dem Strich stehen somit in Sachsen derzeit etwa 30 000 Lehrkräfte im Dienst.

Grundsätzlich ist Roman Schulz angesichts der Fakten zufrieden, bemerkt jedoch zugleich, dass die personelle Ausstattung nach Ansicht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gerade so ausreiche. "In Leipzig haben wir eine straffe Klassenbildung vorgenommen", führt Schulz weiter aus. Statistisch ausgedrückt: an den Grundschulen der Stadt werden aktuell im Durchschnitt 21,7 Zöglinge pro Klasse unterrichtet, an den Oberschulen 23 und an den Gymnasien 24. "Das Maximum im Freistaat liegt bei 28 Schülern pro Klasse", zieht Schulz den Vergleich. Für die Förder- und Berufsschulen könnten indes keine vergleichbaren Werte vorgelegt werden, da dort nach einem anderen Schlüssel gerechnet werde.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.08.2013

Felix Kretz

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