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25 000 Euro für die Stiftung der Uni-Kinderklinik

Scheckübergabe bei BMW 25 000 Euro für die Stiftung der Uni-Kinderklinik

Das Geld kommt aus den Einnahmen des Familienfestes beim Autobauer. Der unterstützt auch Flüchtlingsprojekte und kennt bei Fremdenfeindlichkeit in den eigenen Reihen kein Pardon.

BMW-Mitarbeiter haben 25 000 Euro für die Stiftung Kinderklinik Leipzig gespendet. Von rechts im Bild: Jens Köhler, Marc Kyewski, Kerstin Sommerfeld und Dirk Wottgen bei der Spendenübergabe.

Quelle: André Kempner

Leipzig. BMW hat gefeiert - und Leipzig profitiert davon. Beim Familienfest des Werks im Norden der Stadt im Juli verzichteten die Mitarbeiter, die an der Durchführung beteiligt waren, auf ihren Lohn. Der finanzielle Gegenwert in Höhe von 80 000 Euro wird nun an mehrere soziale und gemeinnützige Einrichtungen verteilt. Der erste Spendenscheck in Höhe von 25 000 Euro ging an die Stiftung der Uni-Kinderklinik.

„Nachhaltigkeit hat für uns eine hohe Bedeutung, dazu gehört auch soziales Engagement“, sagte Personalleiter Dirk Wottgen. Die Arbeit der Stiftung verdiene eine besondere Unterstützung. „Wir achten auch auf die Menschen um uns herum“, ergänzte Betriebsratschef Jens Köhler. Sein Dank gelte allen Kollegen für ihren Lohnverzicht.

Für die viereinhalb Jahre alte Stiftung nahmen die Vorstände Kerstin Sommerfeld und Marc Kyewski den Scheck entgegen. Es handele sich um die bisher größte Einzelspende, freute sich Sommerfeld. „BMW bringt uns auf die Überholspur.“ Der Betrag sei eine bedeutende Hilfe zur Sicherung des Projekts „Elternhilfe für schwerkranke Kinder“. Die Stiftung finanziert hier zu hundert Prozent die Stelle einer Fachfrau. Weder von Krankenkassen noch von der öffentlichen Hand gibt es dafür Geld.

Zugleich unterstützt das BMW-Werk die Bemühungen zur Aufnahme und Integration von Flüchtlingen in Leipzig. Dazu wird dem Flüchtlingsrat ein X1 zur Verfügung gestellt. Huda Alqaisi vom Flüchtlingsrat zeigte sich erfreut darüber, dass der Autobauer „in Not geratene Menschen unterstützt“. Köhler sagte, gerade in Zeiten wiederaufkommender Fremdenfeindlichkeit sei es dem Werk wichtig, „ein klares Zeichen für Respekt für alle Menschen zu setzen“. Wottgen fügte hinzu: „Unabhängig von Herkunft, Hautfarbe oder Religion.“ Sollte es im Werk Mitarbeiter geben, die fremdenfeindliche Parolen verbreiten, „werden wir mit allen arbeitsrechtlichen Mitteln dagegen vorgehen“, so Wottgen. Köhler formulierte das direkt: „Wer das macht, fliegt bei uns raus.“

Von Ulrich Milde

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