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Lokales 250 Menschen demonstrieren in Leipzig für mehr Frieden: Kritik an Waffenlieferungen
Leipzig Lokales 250 Menschen demonstrieren in Leipzig für mehr Frieden: Kritik an Waffenlieferungen
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21:38 10.12.2014
250 Menschen demonstrierten in Leipzig für Frieden und Menschenrechte. Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

Dazwischen gab es mehrere Zwischenkundgebungen an der Deutschen Bank, dem Neuen Rathaus und dem Bundesverwaltungsgericht.

Anlass für die Aktion war der Internationale Tag der Menschenrechte. Am 10. Dezember 1948 hatte die Vollversammlung der Vereinten Nationen die allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Nach Ansicht der Demonstranten werden diese heute oft verletzt. Das betreffe besonders Länder, in denen Kriege oder kriegsähnliche Auseinandersetzungen herrschten, wie beispielsweise im ehemaligen Jugoslawien, in Syrien, Afghanistan oder in der Ukraine.

Leipzig. In der Leipziger Innenstadt sind am Mittwochabend rund 250 Menschen, darunter auch Ex-Tatort-Kommissar Peter Sodann, für mehr Frieden auf die Straße gegangen. Unter dem Motto „Nein zum Krieg! Frieden ist ein Menschenrecht“ zogen sie von der Moritzbastei zum US Generalkonsulat. Dazwischen gab es mehrere Kundgebungen, unter anderem vor dem Bundesverwaltungsgericht.

Deutschland trage als drittgrößter Rüstungsproduzent der Welt entscheidend dazu bei, Krieg zu verbreiten. Außerdem unterlaufe es das Asylrecht in der Erklärung der Menschenrechte, so die Organisatoren. Der Libanon habe vier Millionen Einwohner und eine Million Flüchtlinge aufgenommen. In Deutschland mit seinen mehr als 80 Millionen Einwohnern werde schon bei 200.000 Flüchtlingen von „überfordernden Flüchtlingsströmen“ gesprochen.

jas

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