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Lokales 37 weitere Spender helfen bei Sanierung des Völkerschlachtdenkmals
Leipzig Lokales 37 weitere Spender helfen bei Sanierung des Völkerschlachtdenkmals
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15:02 08.10.2010
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Zu den diesmaligen Gönnern gehören der Leipziger Schriftsteller und Ehrenbürger Erich Loest, die Stadtwerke, die Krostitzer-Brauerei und die Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft.

Mit dem Erlös der Stifterbriefe will der Förderverein Völkerschlachtdenkmal die Sanierung der 27 Stufen der maroden, vom Wasserbecken zum Eingangsplateau führenden Haupttreppe finanzieren. Die Arbeiten daran sollen bis zum doppelten Jubiläum 2013 abgeschlossen sein. Dann jährt sich die Völkerschlacht zum 200. Mal, die Einweihung des Denkmals zum 100.

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„Das Denkmal ist ein Wahrzeichen Leipzigs“, sagte Jörg Staritz von der sächsischen Krostitzer-Brauerei. „Wir wollten etwas zurückgeben.“ Das Ur-Krostitzer sei ja so eine Art Heimatbier für Leipzig. Und das Völkerschlachtdenkmal ein Wahrzeichen dieser Heimat. Vier Monate dauerte die Aktion „Wahre Helden packen mit an“. In dieser Zeit gingen pro verkauftem Kasten Bier 20 Cent in die Spendenkasse. Am Ende stand eine stolze Summe von 28.700 Euro. Den Rest legte die Brauerei drauf. Staritz verrät während der Feierstunde: „Wir haben die Aktion extra auf die Fußball-WM gelegt.“

Ur-Krostitzer ist nur einer von über 100 Mäzenen, die für die Sanierung des Völkerschlachtdenkmal Geld gaben. Genau 110 Stifterbriefe hat der Förderverein Völkerschlachtdenkmal als Dank seit dem letzten Jahr überreicht. Dies entspricht einer Summe von 170.000 Euro. Mit den 100.000 Euro, die der Verein beisteuert sind etwa zwei Drittel der Kosten von 835.000 Euro für die Sanierung der Treppe gedeckt. Um den Denkmalkörper zu sanieren, investiert die Stadt 13,5 Millionen Euro. Woher die 6,5 Millionen Euro für die Außenanlagen kommen, ist noch offen.

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„Wir sind glücklich, dass das Völkerschlachtdenkmal nicht nur Menschen im Südosten von Leipzig interessiert“, sagte Klaus-Michael Rohrwacher, der Vorsitzende des Fördervereins. Immer mehr Spender kämen aus anderen Stadtteilen und umliegenden Ortschaften. Auch spendeten nicht nur große Unternehmen wie Audi, Strabag und die Stadtwerke. Kleine und mittelständische Unternehmen würden sich immer häufiger melden, auch Ärzte und Privatpersonen.

Um einen Stifterbrief zu erwerben und damit die Sanierung zu unterstützen, zahlen Spender mindestens 500 Euro.

Katrin Tominski / ivdb

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