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370 E-Autos fahren in der Stadt – Leipziger Gruppe zieht Bilanz

Schaufensterprojekte 370 E-Autos fahren in der Stadt – Leipziger Gruppe zieht Bilanz

Wie viele Ladestationen braucht es in der Stadt? Sind die gut verteilt? Und was macht Elektromobilität in Leipzig attraktiv? Die Leipziger Gruppe hat zwei Projekte abgeschlossen, die diese Fragen klären sollen. Die Messemetropole sei auf einem guten Weg, so das Ergebnis.

370 E-Autos fahren bereits in Leipzig.

Quelle: André Kempner

Leipzig. Leipzig hat sich in Sachen Elektromobilität in den vergangenen vier Jahren positiv entwickelt. Zu diesem Ergebnis kommt die Leipziger Gruppe (LVB, KWL, Stadtwerke), die am Freitag zwei Forschungsprojekte zum Thema offiziell abgeschlossen hat. Mit diesen Studien sollte unter anderem ermittelt werden, wie viele Ladestationen in der Stadt benötigt werden. Außerdem ging es darum, diese möglichst einfach in die Stadt zu integrieren.

In Leipzig sind zurzeit rund 370 Elektrofahrzeuge unterwegs. 70 davon sind für kommunale Einrichtungen unterwegs. Um herauszufinden, wo die nötige Infrastruktur für die E-Mobilität noch geschaffen werden muss, wurde das Fahrverhalten von insgesamt 38 gewerblichen und privaten Nutzern untersucht. Im Ergebnis funktioniere Elektromobilität in Leipzig schon heute, so die Leipziger Gruppe.

Dennoch wurde in der Forschung versucht, neue Ansätze insbesondere für die Ladestationen zu finden. Eine Forschergruppe der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kunst entwickelte hierzu ein System, mit denen sich aus Straßenlaternen zusätzlich Ladestationen machen lassen können, um eine Infrastruktur für solche Stationen flexibel zu halten. Die Universität Leipzig arbeitet unterdessen an einem mobilen Batteriespeicher.

Neben den Ladestationen war ein wichtiges Thema der Untersuchungen auch, wie man die Akzeptanz von E-Mobilität in der Bevölkerung steigern kann. Die Sozialpsychologie der Universität erforschte, was Für- und was Widerspruch hervorruft. In die Zusammenarbeit mit den Hochschulen flossen rund 1,5 Millionen Euro.

Im April 2012 wählte die Bundesregierung vier Regionen in Deutschland als „Schaufenster Elektromobiliät“ aus. In das Projekt wurden insgesamt 180 Millionen Euro investiert.

pad

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