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40.000 Euro für Betroffene von rechtem Überfall in Leipzig-Connewitz

Spendenaktion 40.000 Euro für Betroffene von rechtem Überfall in Leipzig-Connewitz

Nach den rechtsradikalen Ausschreitungen am 11. Januar im Leipziger Stadtteil Connewitz sind bei einer Spendenaktion 40.000 Euro für betroffene Ladeninhaber zusammengekommen. Ihre Geschäfte waren bei der Attacke in der Wolfgang-Heinze-Straße zum Teil stark beschädigt worden.

Ein großer Teil der Täter konnte von der Polizei noch am Abend gefasst werden. (Archivfoto)

Quelle: LVZ

Leipzig. Nach den rechtsradikalen Ausschreitungen am 11. Januar im Leipziger Stadtteil Connewitz sind bei einer Spendenaktion 40.000 Euro für betroffene Ladeninhaber zusammengekommen. Ihre Geschäfte waren bei der Attacke in der Wolfgang-Heinze-Straße zum Teil stark beschädigt worden. Wie die Amadeu Antonio Stiftung am Montag in Berlin mitteilte, beteiligten sich an der Spendenaktion mehr als 500 Menschen aus ganz Deutschland.

„Durch die Angriffe auf die belebten Geschäfte in Connewitz sind Menschen zu Schaden gekommen. Wenn auch mehrheitlich nicht körperlich, so doch finanziell. Connewitz ist alternativ geprägt, die Attacke hatte damit eine hohe Signalwirkung. Wir freuen uns mit der erfolgreichen Spendenaktion symbolisch und solidarisch darauf antworten zu können“, teilte Timo Reinfrank, Geschäftsführer der Amadeu Antonio Stiftung, in einer Stellungnahme mit.

Laut Adam Bednarsky, Geschäftsführer des Fußballvereins Roten Stern Leipzig, der auf der Wolfgang-Heinze-Straße mit einem Fanshop vertreten ist, habe die Unterstützung schon in der Nacht des Überfalls begonnen: „Noch als die Masse der Nazis im Polizeikessel auf der Auerbachstraße mit der Nase in der Pfütze lag, kamen draußen die Leute zusammen und überlegten, was zu tun ist“, so Bednarsky. Am nächsten Tag sei die Spendensammlung angelaufen, die gemeinsam von Amadeu Antonio Stiftung´und Roter Stern Leipzig organisiert wurde.

Schätzungsweise rund 250 Rechtsextreme hatten den linksalternativ geprägten Stadtteil am 11. Januar parallel zum Legida-Jahrestag gezielt angegriffen. Etliche der mutmaßlichen Täter konnten später der Hooligan-Szene zugeordnet werden. Gegen 215 Verdächtige wird wegen besonders schweren Landfriedensbruchs ermittelt. (mit dpa)

Von mpu

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