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Lokales 500 Mal hin und her: Polizeifahrzeuge als mobile Sperren in Leipzig
Leipzig Lokales 500 Mal hin und her: Polizeifahrzeuge als mobile Sperren in Leipzig
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19:06 30.11.2017
Vor und zurück: Eine der mobilen Sperren am Leipziger Weihnachtsmarkt.  Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

 Mehr Sicherheit in Leipzig – dafür müssen Polizeibeamte mitunter auch eintönige Arbeit in Kauf nehmen. Seit Eröffnung des Weihnachtsmarktes schützen nicht nur Betonklötze und patrouillierende Polizisten die festlichen Flaniermeilen. Am Augustusplatz sind auch zwei Fahrzeuge im Einsatz, die als Teil der Absperrung einerseits vor Terrorangriffen schützen, gleichzeitig aber auch als Schranke für den Straßenbahnverkehr dienen müssen.

„Das sind mobile Sperren, weil wir auf den Gleisen der Straßenbahn ja keine Betonklötze einsetzen können“, erklärte Polizeisprecher Uwe Voigt am Donnerstag gegenüber LVZ.de. In der Praxis füllen die Kleinbusse der Polizei auf den Gleisen die Lücken zwischen den Betonklötzen, öffnen diese bei ein und ausfahrenden Straßenbahnen durch Vor- und Zurücksetzen.

Bei elf bis zwölf Stunden geöffnetem Weihnachtsmarkt pro Tag und angesichts der zahlreichen Bahnen, die am Knotenpunkt Augustusplatz halten, müssen die im Fahrzeug sitzenden Beamten wohl täglich mehr als 500 kurze Schrankenmanöver ausführen. „Wir arbeiten jeweils in zwei Schichten. Die Kollegen aus fünf verschiedenen Revieren wechseln sich dabei ab“, so Polizeisprecher Voigt weiter.

Noch bis zum 23. Dezember werden die Beamten ihre mobile Sperre am Augustusplatz aufrechterhalten. Danach schließt der Leipziger Weihnachtsmarkt, werden auch die Betonklötze wieder abgebaut.

Von mpu

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