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Lokales 54-Millionen-Euro-Projekt: Leipziger Verkehrsbetriebe feiern Richtfest in Heiterblick
Leipzig Lokales 54-Millionen-Euro-Projekt: Leipziger Verkehrsbetriebe feiern Richtfest in Heiterblick
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16:44 11.04.2013
Im März 2014 soll die Hauptwerkstatt der LVB in Heiterblick den Betrieb aufnehmen. Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

Im März 2014 soll die Hauptwerkstatt des Millionen-Projekts in Betrieb gehen, teilten die LVB mit. Und die Probleme mit den Kosten seien auch gebannt.

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Leipzig. Bewegte Zeiten für die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB). Vor dem Umzug der Zentrale an den Augustusplatz ab Freitag zogen die LVB am Donnerstag noch fix den Richtkranz am Technischen Zentrum Heiterblick auf. Im März 2014 soll die Hauptwerkstatt des Millionen-Projekts in Betrieb gehen, teilten die LVB mit. Und die Probleme mit den Kosten seien auch gebannt.

Ab 2014 soll in Heiterblick die Wartung und Instandhaltung, Reparatur und Hauptuntersuchung der Niederflur-Straßenbahn-Flotte möglich sein. Bis Mitte des Jahres sollen die Arbeiten am Dach und der Fassade der Hauptwerkstatt vollendet sein. Noch im Oktober 2013 wird der Gleisbau mit 3600 Metern Gleis und Fahrleitungen fertig gestellt. Bis Ende des Jahres läuft außerdem der Bau der Teslabrücke: Diese sichert dann die Anfahrt zum Technischen Zentrum über die Torgauer Straße und führt über eine Strecke der Deutschen Bahn.

Im November 2012 gingen die Verkehrsbetriebe mit der Nachricht an die Öffentlichkeit, dass das komplexe Großprojekt 8,4 Millionen Euro teurer werden würde, als veranschlagt. „Die Kosten können heute verlässlich auf 54 Millionen Euro beziffert werden“, sagte Ulf Middelberg, Sprecher der LVB-Geschäftsführung. Eine neue Projektstruktur habe Sicherheit gebracht, das Management für Heiterblick liegt nun in den Händen von BJP Ingenieure. Das Leipziger Unternehmen hat bereits Bauprojekte wie das Zentralstadion, die Universität oder das Porsche-Werk betreut.

Unvorhersehbare Planungsänderungen, Störungen im Bauablauf des Rohbaus, teure Altlasten-Entsorgung und eine „überhitzte Marktsituation“, die die Vergabe der Projekte schwierig machte, führten die LVB damals als Gründe für die Kostensteigerung ins Feld. Mittlerweile seien 94 Prozent der Bauaufträge ausgelöst, 80 Prozent der Leistungen an Firmen aus Mitteldeutschland vergeben.

Die Bauarbeiten für das neue Technische Zentrum Heiterblick begannen im April 2012. Das war nötig, weil die alte Infrastruktur auf dem 16,5 Hektar großen Areal rund 90 Jahre alt war. In Heiterblick werden bis 2016 die Iftec (Systeminstandhaltung an Fahrzeugen und Fahrwegen), die Leipziger Stadtverkehrsbetriebe (LSVB), LeoBus, Leipziger Aus- und Weiterbildungsbetriebe sowie die Leipziger Servicebetriebe (LSB) konzentriert.

Evelyn ter Vehn

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