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Lokales 62 Einsätze am Montagvormittag - Eiszapfen halten Feuerwehr in Atem
Leipzig Lokales 62 Einsätze am Montagvormittag - Eiszapfen halten Feuerwehr in Atem
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14:36 11.01.2010
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62 Einsätze fuhren die Kameraden allein am Montagvormittag.

Mehrere Kilogramm schwer können die Ungetüme werden. „Dabei spielt es eigentlich kaum eine Rolle, wie schwer ein Eiszapfen ist, wenn er aus einer Höhe von zehn oder zwölf Metern herunterstürzt“, sagt Karl-Heinz Schneider, Chef der Leipziger Feuerwehr. In diesem Jahr habe man es mit einer echten Extremsituation zu tun. „So etwas habe ich in meinen acht Jahren in Leipzig noch nicht erlebt. Verletzt worden ist aber zum Glück bisher niemand“, so Schneider.

Die Floriansjünger sind praktisch permanent im Einsatz, um die Eiszapfen abzuschlagen. Gerufen werden sie von Hausverwaltungen, -bewohnern oder Passanten. Ganz billig ist die Sicherheit jedoch nicht: 420 Euro müssen Gebäudeeigentümer pro Einsatz der Feuerwehr berappen. Zusätzlich erschwert wird die Arbeit durch die schwierige Straßensituation, die das Erreichen der Einsatzorte oftmals nicht ganz einfach macht.

Wie lange die Zapfen noch ein solch großes Problem darstellen, ist bisher nicht abzuschätzen. „Solange die Temperaturen so tief sind, müssen wir uns damit beschäftigen“, sagt Karl-Heinz Schneider. Wer eine potenzielle Gefahr durch Eiszapfen bemerkt, soll nicht zögern, die Notrufnummer (112) der Feuerwehr zu wählen.

Johannes David

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