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Lokales 68. Oberschule: "Aushängeschild für den Stadtteil"- Gebäude aus dem Jahr 1891 saniert
Leipzig Lokales 68. Oberschule: "Aushängeschild für den Stadtteil"- Gebäude aus dem Jahr 1891 saniert
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01:00 09.10.2013
Blick auf den Schulhof. Er wurde vergrößert durch die Öffnung des einstigen Quergebäudes zur Ex-Turnhalle. Quelle: André Kempner

Das Schuljahr begann zunächst mit Unterrichtsausfall. Denn es gab Bauverzug - in den Ferien war nicht alles fertig geworden (die LVZ berichtete). Mittlerweile präsentiert sich das Gebäude in der Breitenfelder Straße von seiner schönsten Seite. Für mehr als 7,2 Millionen Euro wurde das 1891 als Schule eröffnete Gebäude komplett saniert. Damit ist eine "komplizierte Baustelle" beendet, wie Schulbürgermeister Thomas Fabian (SPD) sagte. Zunächst sollte das Haus als PPP-Pilotmodell (öffentlich-private Partnerschaft) erneuert werden, was der Stadtrat aber ablehnte. Um 5,48 Millionen Euro Fördermittel vom Freistaat Sachsen nutzen zu können, steuerte die Stadt den Rest bei. Seit Juli 2011 beherrschten verschiedene Gewerke das Gebäude, das früher die Hans-und-Hilde-Coppi-Schule beherbergte. Die wurde 2007 formal aufgehoben. Die 68. Oberschule war bis zum Sommer in der Diderotstraße und ist nun an der Ecke zur Georg-Schumann-Straße beheimatet. "Die Schule spielt auch als Aushängeschild für den Stadtteil eine große Rolle", betonte Fabian.

Die Bedingungen für die 417 Schüler und 37 Lehrer sind modern: Die beiden ehemaligen Turnhallen beherbergen die Bibliothek, den Mehrzweckraum sowie eine moderne Mensa, auch der Schulhof wurde beträchtlich erweitert. Bis zum Schuljahr 2014/15 entsteht zudem auf dem nördlichen Teil des Grundstücks eine Zweifeldsporthalle. "Praxisnaher und erlebnisorientierter Unterricht ist das Fundament unserer Arbeit", so Schulleiterin Donnert. Viel Wert werde auf die Berufsorientierung gelegt. Dank neuer Räume für Werken, Technik, textiles Gestalten und einer Lehrküche gebe es optimale Voraussetzungen.

Eine Besonderheit der "68.": das Pilotprojekt Erina - eine Kooperation mit der Lindenhofschule. Neun Schüler der Förderschule für geistig Behinderte lernen täglich vier Stunden gemeinsam mit den Schülern der Oberschule und testen die viel beschworene Inklusion ganz praktisch.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.10.2013

Mathias Orbeck

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