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Lokales 87 Pferde zum Aufgalopp – erstmals seit 2008 wieder ein topbesetztes Rennen in Leipzig
Leipzig Lokales 87 Pferde zum Aufgalopp – erstmals seit 2008 wieder ein topbesetztes Rennen in Leipzig
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11:21 01.05.2011
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Leipzig

Die Zuschauer werden sich beim Aufgalopp am 1. Mai rund um die Rennstrecke verteilen, um Reiter und Pferde der Spitzenklasse zu bewundern.

Zum ersten Mal seit 2008 findet auf der Rennbahn in Leipzig-Schleußig wieder ein so genanntes Ausgleich I-Rennen statt. Vergleichbar wäre ein solches Rennen in etwa mit einem Spitzenspiel in der ersten Fußballbundesliga. „Wir haben einen der besten Trainer des Pferderennsports am Wochenende in Leipzig“, sagt Jens Luft, Vizepräsident der Rennvereins Scheibenholz. Mario Hofer konnte mit seinen Pferden bisher über 1700 Siege bei Rennen feiern. Hofer reist aus Krefeld mit seiner Tochter Stefanie an, die mit Pferd Primera Vista am Sonntag die 9000 Euro Preisgeld für den schnellsten Ritt einstreichen will.

„Mit diesem Ausgleich I-Rennen stehen wir am 1. Mai in einer Reihe mit hochwertigen Galoppleistungsprüfungen, die an diesem Tag auch in München und Frankfurt anstehen“, so Jürgen Funke, Präsident des Rennvereins Scheibenholz.

[gallery:700-NR_LVZ_GALLERY_8351]Der gesamte Renntag umfasst neun Rennen der verschiedensten Kategorien und Distanzen. Insgesamt 87 Pferde gehen am Sonntag an die Startlinie. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr, die Eintrittskassen im Rennbahnweg und am Dammplatz öffnen um 12 Uhr. Der Reitverein Scheibenholz erwartet bis zu 15.000 Zuschauer.

Die Veranstalter empfehlen bei der Anreise zur Rennbahn, auf öffentliche Verkehrsmittel zurückzugreifen. Denn die Renovierung der Haupttribüne führt dazu, dass auf dem Gelände hinter der Tribüne nur sehr wenige Parkplätze zur Verfügung stehen. „Glücklicherweise stellt uns die Stadt eine bewachte Freifläche mit 200 Stellplätzen zur Verfügung“, erklärt Vizepräsident Luft.

Luft ist es auch, der der Stadt Leipzig ein umfassendes Sicherheitskonzept für die Aufgalopp-Veranstaltung vorlegen musste. Aufgrund der Renovierung der Haupttribüne und der damit einhergehenden Unnutzbarkeit der Sitzplätze, wollte die Stadt Klarheit über Zugänge, Abgänge, Rettungswege und Absperrungen auf dem Gelände. „Absolut richtig, wir wollen ja, dass nichts passiert“, so Luft.

„Uns ist klar, dass wir vermutlich nicht die Atmosphäre herstellen können, die entsteht, wenn die Zuschauer auf einer vollbesetzten Tribüne jubeln“, sagt der Vizepräsident. Luft und sein Team haben die gesamte Strecke rund um die Bahn ausgebaut. Wettschalter, Toiletten und Gastronomie befindet sich zwischen alter Haupttribüne und Dammtribüne. Die Sitzbänke der Haupttribüne haben Handwerker auf die alte Dammtribüne montiert. „Hier können die Zuschauer zahlreiche Positionskämpfe bestaunen, denn die Pferde kommen direkt aus der Kurve und dann in den Zieleinlauf“, so Luft.

Die 2,5 Millionen Euro teure Renovierung der Haupttribüne schreitet unterdessen planmäßig voran. Das Tribünenhauptdach und die Dächer der Türme sind bereits erneuert worden. „Im Moment stehen nur noch die Grundmauern der Haupttribüne. Im Inneren ist sie hohl“, erklärt Präsident Funke. Im Oktober müssen die Mittel aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung verbaut sein. Bis dahin soll dann der gastronomische Bereich im Rohbau, der Vorplatz und die Sitzplätze auf der Tribüne fertiggestellt sein. Über den Winter steht der weitere Innenausbau auf dem Bauplan. Interessierte Zuschauer können sich bereits am Aufgalopp-Renntag die Baustelle ansehen. „Wir bieten gegen 15 und 16 Uhr Führungen zusammen mit unserem Architekten an“, so Funke.

Dominik Bath

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