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Lokales AWACS-Starts am Flughafen Leipzig/Halle – Sprecher: Gehören zum Tagesgeschäft
Leipzig Lokales AWACS-Starts am Flughafen Leipzig/Halle – Sprecher: Gehören zum Tagesgeschäft
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13:57 26.11.2013
Ein AWACS-Flugzeug am 25. November 2013 über Leipzig. Quelle: Külow Volker
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Unter anderem will Külow darin wissen, „welche konkreten Ziele die NATO mit diesen Überwachungsflügen in Sachsen“ verfolgt. Eine Beantwortung aus Dresden steht noch aus.

Ursprünglich stationiert sind die Spezialanfertigungen des Typs Boing 707 auf der NATO-Airbase in Geilenkirchen. Nach Leipzig kommen sie seit vielen Jahren, um hier Starts und Landungen zu üben, sagt Uwe Schuhart, Sprecher des Flughafens Leipzig/Halle. „Das sind meist so genannte Touch and Go’s“, so Schuhart am Dienstag gegenüber LVZ-Online. Dabei setzen die Maschinen kurz auf der Landebahn auf, um dann sofort wieder durchzustarten und abzuheben.

Wie der Flughafen-Sprecher weiter erklärte, sind Test dieses militärischem Spezialgeräts nicht außergewöhnlich, sondern auch Teil des Tagesgeschäfts. „Trainingsflüge gehören zum Standardprogramm auf jedem internationalen Flughafen“, so Schuhart. Sie unterliegen allerdings zeitlichen Beschränkungen. So dürfen die Starts- und Landungen weder an Sonn- und Feiertagen, noch in den Nachtstunden zwischen 22 und 6 Uhr durchgeführt werden.  

Koordiniert werden die AWACS-Tests von der Deutschen Flugsicherung (DFS), die die An- und Abflüge in die Flugpläne der Airports eintaktet. Eine entsprechende Start- und Landeerlaubnis der Radarfallen gebe es nicht, auch finanziell lohne sich das für die Flughäfen nicht überdurchschnittlich. „Die AWACS zahlen das gleiche wie alle anderen“, so Schuhart.

AWACS-Flugzeuge (Airborne Early Warning and Control System) sind Luft-Aufklärer, die auch als militärische Einsatzzentralen benutzt werden können. Sie werden in unterschiedlicher Bauart neben den NaTo-Staaten unter anderem auch in Russland, Indien, Brasilien, Südkorea und Japan eingesetzt. Alle 17 in Deutschland stationierten Maschinen fliegen mit luxemburgischer Kennung. Die mehr als neun Meter breite Radarscheibe auf dem Flugzeug kann Ziele bis in 500 Kilometer Entfernung erkennen, heißt es.

Matthias Puppe

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