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Lokales Abrissarbeiten am Lindenauer Hafen abgeschlossen - Weg für Kanal-Durchstich frei
Leipzig Lokales Abrissarbeiten am Lindenauer Hafen abgeschlossen - Weg für Kanal-Durchstich frei
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21:41 23.07.2010
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Leipzig

Auf den freigelegten Flächen sollen bis 2013 der Kanaldurchstich, der sogenannte Wassertorplatz, und eine Hafenpromenade entstehen.

Mit dem Abriss des Bildungsinstituts Agricola, das nach Grünau verlagert wurde, herrsche nun Baufreiheit auf dem Gelände im Leipziger Westen, hieß es. Durchgeführt wurden die Arbeiten von der städtischen Firma LESG. Insgesamt 3,6 Millionen Euro an Fördermitteln waren seit 2004 investiert worden, um die Grundstücke anzukaufen und die Flächen freizulegen.

Der erste Spatenstich für das rund 620 Meter lange Verbindungsstück soll im kommenden Jahr erfolgen. Parallel will die Stadt mit der Erschließung des Sanierungsgebiets am Hafen von der Plautstraße her beginnen. So sollen östlich des Hafenbeckens Flächen für Wohnungen sowie für Freizeit- und Hafeneinrichtungen entstehen. Das Westufer soll renaturiert und landschaftlich gestaltet werden.

Erst im Juni hatte der Stadtrat einen neuen Rahmenplan für den Hafen beschlossen, der den alten aus dem Jahr 2008 ersetzte. Das gesamte Bauvorhaben Lindenauer Hafen umfasst demnach etwa 30,75 Millionen Euro. Da dies gegenwärtig nicht finanzierbar ist, bestimmt der neue Rahmenplan zwei Prioritäten. Im ersten Schritt, der 23 Millionen Euro kostet und mit sechs Monaten Verspätung startet, sollen der Durchstich erfolgen, die zwingend nötige Straßenanbindung und Hafen-Infrastruktur geschaffen werden und der Verkauf von Bauland beginnen.

Ihren Eigenanteil von vier Millionen Euro will die Stadt dabei halbieren. Dies soll durch eine vergrößerte Grundstücks-Vermarktungsfläche sowie strenge Kostenkontrolle gelingen. Der Rest soll aus Fördermitteln des Freistaats finanziert werden. Über die Bereitstellung der nötigen Mittel entscheidet das Wirtschaftsministerium nach Rathausangaben im September. Laufen die Bauarbeiten wie geplant, sollen Ende 2012/Anfang 2013 die ersten Boote die neue Wasserverbindung befahren können.

nöß / jr

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