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Lokales Acht Kreuzungen in Leipzig-Leutzsch sollen sicherer werden
Leipzig Lokales Acht Kreuzungen in Leipzig-Leutzsch sollen sicherer werden
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14:06 25.07.2017
Die Einmündung zur Großmannstraße ist eine der acht Kreuzungen auf der Georg-Schwarz-Straße, die sicherer werden soll.   Quelle: Kempner
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Leipzig

 Während im nordwestlichen Bereich der Georg-Schwarz-Straße bereits seit Mai auf Hochtouren gebaut wird, stehen die nächsten Arbeiten schon in den Startlöchern. Von Ende August bis Januar 2018 werden im Bereich zwischen Merseburger Straße und dem Leutzscher Rathaus die Kreuzungsbereiche an acht Nebenstraßen neu gestaltet. Um die Sicherheit für Fußgänger zu erhöhen, sollen unter anderem die Gehwege verbreitert werden. Dadurch entsteht auch Platz für neue Freisitze. Nicht zuletzt das Image der vielbefahrenen Magistrale im Leipziger Westen soll dadurch weiter verbessert werden.

Diese acht Kreuzungen auf der Georg-Schwarz-Straße sollen bis Januar 2018 umgebaut werden.

Auffälligste Veränderung: In den Einmündungsbereichen zu den Nebenstraßen entstehen „Gehweginseln“, die auch in sanierten Vierteln wie der Südvorstadt schon existieren. Die Breite der Bürgersteige wird dabei deutlich erweitert. So wächst der Bordstein in der Ahlfeldstraße von 2,26 Meter auf 4,71 Meter Breite, in der Prießnitzstraße wird er an der westlichen Seite sogar auf knapp fünf Meter ausgebaut, wie aus den Plänen des Verkehrs-und Tiefbauamts hervorgeht. Darüber hinaus werden in den entstehenden Ruhezonen neue Fahrradbügel angebracht und insgesamt sieben Bäume gepflanzt.

An diesen acht Kreuzungen wird gebaut

Die für den Umbau vorgesehenen Einmündungen befinden sich allesamt an der stadteinwärtigen Fahrbahnseite der Georg-Schwarz-Straße. Es handelt sich um die Abzweigungen zur Wielandstraße, Großmannstraße, Ahlfeldstraße und Baumgarten-Crusius-Straße. An den Kreuzungen Calvisiusstraße, Spittastraße, Uhlandstraße und Prießnitzstraße werden nur die südwestlichen Bereiche umgestaltet. Insgesamt soll der Umbau rund 357.000 Euro kosten, wovon die Stadt etwa die Hälfte trägt. Der Rest kommt aus Fördermitteln. Der Bauzeitraum ist vom 21. August bis zum 30. Januar 2018 geplant.

Die Baupläne für die Calvisius-, Spitta- und Uhlandstraße. Quelle: Verkehrs- und Tiefbauamt

Der Umbau, der im Vorfeld mit dem Stadtbezirksbeirat, Händlern und Anwohnern sowie der städtischen Behindertenbeauftragten abgestimmt wurde, soll mehrere Vorteile mit sich bringen. Das Überqueren der Nebenstraßen werde dadurch sicherer und komfortabler, heißt es aus dem Rathaus. Bislang gebe es „erhöhte Risiken für die Verkehrssicherheit insbesondere für mobilitätseingeschränkte Menschen und Kinder“, konstatiert das Verkehrs- und Tiefbauamt. Die Sichtverhältnisse im Bereich der Einmündungen würden verbessert, weil das Parken von Fahrzeugen im direkten Kreuzungsbereich nicht mehr möglich sei, heißt es weiter. Aus den Nebenstraßen kommende Autofahrer könnten Fußgänger dadurch schneller erkennen.

Die Baupläne für die Wieland-, Großmann-, und Ahlfeldstraße. Quelle: Verkehrs- und Tiefbauamt

Künftig Freisitze an Eckhäusern möglich

Auch die Aufenthaltsqualität soll steigen. Durch die verbreiterten Gehwege entsteht mehr Platz an den Eckhäusern, der zum Beispiel auch für Freisitze oder von Geschäften genutzt werden kann. „Die Umgestaltungsmaßnahme leistet einen wesentlichen Beitrag zur Imageverbesserung des Stadtraumes“, heißt es im Bau- und Finanzierungsbeschluss.

Die Baupläne für die Prießnitz- und Baumgarten-Crusius-Straße. Quelle: Verkehrs- und Tiefbauamt

Bei dem Vorhaben handelt es sich laut Verkehrs-und Tiefbauamt zunächst allerdings nur um eine Kompromisslösung, bis der südöstliche Abschnitt der Georg-Schwarz-Straße grundlegend saniert und neu gestaltet wird. Bis Ende 2018 läuft aktuell noch die Umgestaltung zwischen Hans-Driesch- und Philipp-Reis-Straße auf rund 750 Metern Länge. Die Sanierung der maroden Georg-Schwarz-Brücke ist für 2020 geplant. Ein Termin für den Umbau des Bereichs zwischen Merseburger Straße und Leutzscher Rathaus steht noch nicht fest.

Von Robert Nößler

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