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Lokales Aktion „Sicherer Schulweg“ gestartet: Abc-Schützen feiern auf Leipziger Augustusplatz
Leipzig Lokales Aktion „Sicherer Schulweg“ gestartet: Abc-Schützen feiern auf Leipziger Augustusplatz
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13:58 23.08.2013
Schlingel, das Maskottchen der Leipziger Volkszeitung, mischte sich unter die ABC-Schützen bei der Aktion Sicherer Schulweg. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Die Stadt, Polizei, Messestadt-Verkehrswacht, Leipziger Volkszeitung und LVZ-Familienmagazin „Schlingel“ veranstalten das Projekt bereits zum 22. Mal. Zum Auftakt gab es am Freitag eine Party für die gut 45000 Erstklässler auf dem Augustusplatz.

Das Highlight der großen Feier hatte Verspätung. Wegen eines Einsatzes landete der Rettungshubschrauber des ADAC eine Viertelstunde später als geplant auf dem Boulevard zwischen Oper und Gewandhaus. Anschließend hatten die Erstklässler eine halbe Stunde Zeit die Maschine von innen und außen zu bestaunen. Wer wollte konnte im Cockpit Platz nehmen. Zu der Party am letzten Tag der Ferien gab es für die Abc-Schützen viel zu erleben. Zwischen 10 bis 14 Uhr konnten sie ein Feuerwehrauto besichtigen, malen, spielen und ganz nebenbei etwas über Verkehrserziehung lernen. 

Leipzig. Ab Montag sind wieder besonders viele Kinder auf den Straßen Leipzigs unterwegs. Mit der Aktion „Sicherer Schulweg“ soll die Bevölkerung insbesondere für diese schwächsten Verkehrsteilnehmer sensibilisiert werden. Die Stadt, Polizei, Messestadt-Verkehrswacht, Leipziger Volkszeitung und LVZ-Familienmagazin „Schlingel“ veranstalten das Projekt bereits zum 22. Mal.

Zu der Aktion gehört auch, dass die Polizei in der Zeit der Aktion, vom 26. August bis 27. September, den Verkehr vor den Schulen und auf Schulwegen verstärkt in den Blick nimmt und vermehrt Radarkontrollen durchführen. Laut Polizeisprecher Uwe Voigt richten die Beamten ihr Augenmerk vor allem darauf, ob Halteverbote an Schulen eingehalten und keine Autos auf Geh- sowie Radwegen abgestellt werden. 

Dass diese Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer notwenig ist, zeigt die Unfall-Bilanz der Polizei für das Jahr 2012. Diese ergab, dass die Zahl der Zwischenfälle mit Autos und Kindern in der Messestadt konstant gestiegen ist: von 140 (2010) auf 147 (2011) und 177 (2012). Die Verkehrswacht der Stadt macht die „zunehmende Unaufmerksamkeit“ nicht nur von Kindern, sondern auch Erwachsenen dafür verantwortlich. 

Bei den 177 Unfällen mit Kindern voriges Jahr wurden laut Polizei 148 Mädchen und Jungen verletzt. Ein Großteil verunglückte als Insasse in Fahrzeugen beziehungsweise Mitfahrer im Pkw  (54 Fälle), als Fußgänger (60 Fälle) sowie Radfahrer (63 Fälle).

kas

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