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Lokales Alarmanlagen und Bewegungsmelder in Leipzigs Kleingärten – Förderung auch 2015
Leipzig Lokales Alarmanlagen und Bewegungsmelder in Leipzigs Kleingärten – Förderung auch 2015
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18:06 24.06.2014
Ein Präventionsprojekt des Kriminalpräventiven Rates der Stadt soll Leipzigs Kleingartenanlagen sicherer machen. Quelle: dpa
Leipzig

Das Geld wurde in Alarm- und Überwachungsanlagen investiert. Das Projekt soll auch 2015 fortgesetzt werden, private Laubenbesitzer bleiben jedoch außen vor.

„Ich würde jedem Verein empfehlen, über eine Antragstellung nachzudenken“, sagt Ralf Dirk Eckardt vom Kreisverband Leipzig der Kleingärtner Westsachsen. „Die Tendenz der Delikte zeigt nach oben.“ Dem Verband gehören derzeit 63 Vereine in der Messestadt an. Diese haben ebenso wie die 208 im Stadtverband Leipzig der Kleingärtner organisierten Vereine seit 2013 die Möglichkeit vom Amt für Stadtgrün und Gewässer eine Förderung für technische Anlagen zu erhalten, die präventiven Schutz bieten und Ganoven abschrecken sollen. Hintergrund ist, dass Einbrüche und Vandalismusschäden in Leipziger Kleingärten ein großes Problem sind und Brandstifter immer wieder Gartenlauben anzünden.

Gartenlauben-Brand im November 2013

Hauptsächlich wurden im zurückliegenden Jahr technische Hilfsmittel wie Bewegungsmelder mit Signalhorn und Beleuchtung, Glasbruchmelder und automatische Schließanlagen an Zugangstoren bewilligt. Beim Kreisverband hätten dieses Jahr allerdings nur drei Vereine Interesse angemeldet, sagt Eckardt. Anträge für das kommende Jahr müssen bis zum 30. September 2014 vollständig vorliegen.

Das Förderprojekt gilt aber nur für öffentlich zugängliche Flächen wie Spielplätze, Vereinshäuser und Gemeinschaftseinrichtungen. Wer die eigene Parzelle samt Laube und Bungalow sicherheitstechnisch aufrüsten will, erhält kein Geld. Das betrifft auch die Anschaffung von Überwachungskameras. Diese seien aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht erlaubt, so Eckardt.

Mehr Informationen auf der Internetseite www.leipzig.de/kpr unter der Rubrik „Initiativen“.

Benjamin Winkler

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