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Lokales Alarmstufe drei für die Parthe - Vereinsgelände des SV Lok Leipzig Nordost überflutet
Leipzig Lokales Alarmstufe drei für die Parthe - Vereinsgelände des SV Lok Leipzig Nordost überflutet
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13:54 30.09.2010
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Leipzig

Mehrere Bereich im Stadtgebiet seien nach wie vor überflutet. Dazu gehören die Tauchaer Straße bis zum Gothischen Bad (Abtnaundorfer Park, Mariannenpark) und das Rosental zwischen Palmenbrücke und Herloßsohnsteg. In diesen Bereich seien die öffentlichen Wege für Fahrradfahrer und Fußgänger nicht passierbar.

Zu denen, die es erwischt hat, gehört der SV Lok Leipzig Nordost. Das fußballerische Flaggschiff des Clubs spielt in der 1. Kreisklasse. Am Samstag hätte die Partie gegen den Leipziger SC auf dem Plan gestanden. Daraus wird nichts, zumindest nicht auf dem heimischen Rasen an der Parthe. „Unser Vereinsgelände steht unter Wasser", beklagte Thilo Mitdank, Abteilungsleiter Fußball, am Donnerstag. „Ein Viertel des Hauptfeldes ist nicht mehr nutzbar. Unser zweiter Platz und das Kleinfeld sind komplett überflutet." Für das Training bleibe lediglich der Hartplatz. „Aber da ist nicht viel möglich."

Am Donnerstagvormittag waren Mitdank und einige Mitstreiter damit beschäftigt, einige Schuppen auszuräumen, in die zuvor ebenfalls Wasser eingedrungen war. „Hier lagern wir unsere Bälle. Hier steht der Rasentraktor. Wir müssen rausholen, was geht", sagte der Abteilungsleiter des SV Lok Nordost.

Schlimmer als ein möglicher Verlust von Ausrüstung ist für ihn die Frage nach der Zukunft. Der Club hat sechs Mannschaften im laufenden Spielbetrieb. „Bisher ist völlig unklar, wann wir wieder auf unseren eigenen Plätzen spielen können", so Mitdank. Eine ähnliche Situation habe es bereits beim Augusthochwasser 2002 gegeben. „Auch damals war bei uns Land unter. Aber in den Wochen danach war es warm. Das hat geholfen. Nach vier Wochen ging es wieder. Davon kann ja im Moment keine Rede sein."

[gallery:700-NR_LVZ_GALLERY_4717]Er habe bereits mit dem zuständigen städtischen Fußballverband telefoniert. Dort wolle man sich etwas einfallen lassen. Der Vereinspräsident werde zudem beim Stadtsportbund vorsprechen. Aber von dort sei auch beim letzten Mal wenig Hilfe gekommen, so Thilo Mitdank. „Wir können nur abwarten und hoffen, dass das Wasser schnell zurückgeht. Gut möglich, dass wir sonst für mehrere Monate hier weder trainieren noch spielen können."

Antje Henselin-Rudolph

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