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Lokales Am Hafen geht’s erst im Frühjahr 2017 los
Leipzig Lokales Am Hafen geht’s erst im Frühjahr 2017 los
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00:18 22.12.2016
Am 18. Juni 2016 legten Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) und Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau (parteilos) den Grundstein für das neue Hafenviertel. Die Bagger kommen nun erst 2017. Quelle: Wolfgang Zeyen
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Leipzig

Der Grundstein für ein neues Wohnviertel am Lindenauer Hafen wurde bereits vor sechs Monaten gelegt. Damals rückten aber noch keine Bagger an. Sie sollten erst im August oder September kommen, hieß es bei dem offiziellen Akt. Später wurde der Termin auf „Oktober oder November“ verschoben. Nun ist Dezember – aber von größeren Arbeiten für die geplanten 400 bis 500 Wohnungen noch nichts zu sehen. Lediglich zehn Selbstnutzer-Familien haben mit dem Bau ihrer Eigenheime begonnen. „Weitere sechs starten im nächsten Frühjahr“, sagt Christoph Scheffen von der Leipziger Selbstnutzer-Initiative. Nur zwei Grundstücke für Eigenheime am Hafen seien noch frei.

Bei den großen Investoren wird unverdrossen versichert, dass die Nachfrage für den wassernahen Standort ausgezeichnet sei. „Am Verkauf liegt es nicht“, erklärt Tilo Kalisch bei der TOK Projektbau GmbH, die 24 Eigentumswohnungen neben der Brücke über den jüngst verlängerten Karl-Heine-Kanal plant. Alle kleineren Wohnungen (von 64 bis 79 Quadratmetern) seien schon vergeben. „Aus technologischen Gründen haben wir uns entschieden, erst im kommenden Frühling zu beginnen.“ Vor allem beim Bau der Tiefgaragen bringe es Vorteile, wenn mehrere Investoren auf benachbarten Flächen gleichzeitig starten. Den Termin bestätigte André Dietsch von der Baufirma Otto Heil: „Nächstes Frühjahr fangen wir mit unseren 66 Mietwohnungen plus Gewerbefläche an.“ Etwa im April 2017 will auch Projektentwickler Eyemaxx aus Wien zur Tat schreiten. Der Bauantrag für diese 89 Mietwohnungen samt Tiefgarage sei vor Kurzem eingereicht worden, so Firmensprecherin Veronika Eisert.

Indes trat die Firma Baywobau unlängst vom Kauf des sehr großen Los 1 zurück. Es befindet sich nahe dem Futtermittelhersteller Leikra. Um trotzdem gute Wohnbedingungen zu schaffen, wollte Baywobau noch eine Brachfläche von einem Privateigentümer hinzu erwerben, die früher der Zementhersteller Dyckerhoff nutzte. Dies scheiterte aber bislang am Preis. Die Stadt will das Los 1 nun – für einen etwas höheren Betrag – an die Bildungsstiftung Franz Haniel aus Düsseldorf verkaufen. Diese plant dort Investitionen von mehr als elf Millionen Euro.

Von Jens Rometsch

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