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Lokales Am Lindenauer Hafen ziehen erste Mieter ein
Leipzig Lokales Am Lindenauer Hafen ziehen erste Mieter ein
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08:08 12.10.2018
Das Wohnquartier am Lindenauer Hafen nimmt jetzt Gestalt an. Quelle: Konrad Stöhr
Leipzig

In das neue Stadtviertel am Lindenauer Hafen sind gerade die ersten Mieter eingezogen. Das teilte Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau (parteilos) gestern beim Start für ein weiteres Großprojekt mit. „Es wird nicht mehr lange dauern, dann können hier etwa 1000 Leipziger ein schönes Zuhause finden“, sagte sie. Im September sei die Vermietung für die ersten Häuser gestartet, die jetzt vor der Fertigstellung stehen. Die Stadt habe bereits sämtliche Baugrundstücke verkauft – so auch ein Areal, wo der kommunale Großvermieter LWB 20 Sozialwohnungen und eine Kita errichten wolle. „Auf allen Flächen, wo jetzt noch nicht gebaut wird, sollen die Arbeiten noch in diesem Jahr beginnen.“

Florian Maas (Deutsche Wohnen), Leipzigs Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau und Architekt Florian Kraft (von links nach rechts) nach dem ersten Spatenstich für das neue Ensemble. Quelle: Jens Rometsch

Soeben eröffnet habe auch das Hafenkombinat – ein privat betriebenes Atelierhaus für Künstler, Filmleute und Architekten gleich neben der Geländezufahrt in der Plautstraße 27-29. „Das neue Viertel wird damit wieder etwas bunter.“

Nahe der Brücke über den Karl-Heine-Kanal vollzog gestern die Deutsche Wohnen, einer der größten Vermieter Europas, den ersten Spatenstich für zwei weitere Neubauten. Die kosten rund 15 Millionen Euro, sollen 44 Mietwohnungen (von 50 bis 120 Quadratmeter), eine Tiefgarage und eine Gewerbeeinheit (für Gastronomie oder einen kleinen Laden) umfassen.

Investor will 2500 Wohnungen in fünf Jahren bauen

Zu den 1800 Wohnungen, die der Berliner Investor bereits in Leipzig besitzt, komme nun erstmals ein Neubau hinzu, sagte Geschäftsführer Florian Maas. „Bis 2023 planen wir den Bau von 2500 Mietwohnungen in Berlin, Potsdam, Leipzig und Dresden.“ Die Deutsche Wohnen sei für hohe Ansprüche bei Architektur und Wohnqualität bekannt, halte auch vier Berliner Unesco-Weltkulturerbe-Siedlungen in ihren Beständen, lobte Dubrau. Bei den fünfgeschossigen Hafenhäusern sollen tatsächlich elegante Loggien, Ziegelfassaden (aus wärmedämmendem Porotonstein) sowie Fenster mit Holz-Aluminium-Rahmen die Fassaden bestimmen.

Eine Ziegel-Fassade mit Loggien und raumhohen Fenstern schmückt die beiden Fünfgeschosser, die der Generalunternehmer POOR nun im Auftrag der Deutsche Wohnen gleich am Wasser errichtet. Quelle: Stefan Forster Architekten

Die ersten Wohnungen dieses Projektes werden schon im Frühjahr 2020 bezugsfertig sein, hob Nico Preißler vom Generalunternehmen PORR hervor. „Wir sehen die Häuser am Wasser als wichtige Referenz für weitere gemeinsame Vorhaben mit der Deutsche Wohnen.“ Im Frühjahr 2020 solle alles fertig sein.

Von Jens Rometsch

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