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Lokales Anker in Leipzig-Möckern ist wieder da
Leipzig Lokales Anker in Leipzig-Möckern ist wieder da
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21:28 01.09.2016
Ausgelassen hat der Verein Anker am Donnerstag die Eröffnung seiner neuen Vereinsgebäude gefeiert. Quelle: Wolfgang Zeyen
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Leipzig

Ausgelassen hat der Verein Anker am Donnerstag die Eröffnung seiner neuen Vereinsgebäude gefeiert. Der Grundstein für das neu entstandene Eckhaus und das nach historischem Vorbild nachgebaute Kneipengebäude war im Juli 2014 gelegt worden. „Die Sanierung des noch fehlenden Saalgebäudes soll diesen Herbst beginnen und spätestens Anfang 2018 abgeschlossen sein“, kündigte Heike Engel, Geschäftsführerin des Soziokulturellen Zentrums Anker, bei der gut besuchten Fete in Möckern an.

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Ausgelassen hat der Verein Anker die Eröffnung seiner neuen Vereinsgebäude gefeiert. „Der Anker ist das einzige Soziokulturelle Zentrum im Nordwesten Leipzigs und somit schlicht unverzichtbar“, hob Oberbürgermeister Jung hervor.

Jedoch fehlen hierfür gegenwärtig die finanziellen Mittel. „Der Stadtrat muss noch einmal 600 000 Euro genehmigen“, räumte Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) ein. „Ich gehe aber davon aus, dass es die nötige Mehrheit für den letzten Bauabschnitt geben wird.“ Derzeit liegen die Gesamtkosten für Um- und Neubau, mal mit circa 3,1 Millionen Euro veranschlagt, bei rund 5,8 Millionen Euro. Die Preisexplosion hängt mit erheblichen Mängeln an der ursprünglichen Bausubstanz zusammen (die LVZ berichtete).

„Der Anker ist das einzige Soziokulturelle Zentrum im Nordwesten Leipzigs und somit schlicht unverzichtbar“, hob Stadtoberhaupt Jung hervor. Der Neubau bietet Platz für Büros und Räume, in denen schon bald gut die Hälfte aller Kurse stattfinden wird. „Endlich haben wir ordentliche Arbeitsbedingungen“, jubilierte  An-ker-Chefin Engel. Das Foyer, das der zentrale Anlaufpunkt des Zentrums werden soll, kann durch einen angrenzenden Veranstaltungsraum vergrößert werden.

Live-Musik erfüllte am gestrigen Eröffnungstag jeden Raum. „Wir wollen zeigen, was hier künftig passieren soll“, erläuterte Petra Rosenberg, die Klavierunterricht in der Anker-Musikschule gibt. Vor allem in der Kneipe soll es schon ab Samstag wieder regelmäßig „Muggen“ geben. „Sie ist beinahe eins zu eins nachgebaut worden – von der Theke bis zu den Plattencovern an der Decke“, staunte Musiker Norman Daßler nicht schlecht.

„Wir sind mit dem gesamten Projekt sehr zufrieden“, betonte Geschäftsführerin Engel – bedankte sich bei der Stadt Leipzig und allen Unterstützern. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Jetzt warten wir nur noch auf die anstehende Abstimmung im Stadtrat.“

Katharina Wolf

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