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Asylbewerberheim-Standort Johannisgasse wackelt: Stadt Leipzig will Objekt neu bewerten

Asylbewerberheim-Standort Johannisgasse wackelt: Stadt Leipzig will Objekt neu bewerten

Die Zeichen mehren sich, dass der Asylbewerberheim-Standort Johannisgasse 26 in Leipzig-Mitte auf der Kippe steht. Nachdem es zu Beginn der Woche von Seiten der Stadt gegenüber LVZ-Online hieß, der Anwohner-Infotermin sei auf Dezember verschoben, will das Sozialdezernat nun keinen Termin mehr nennen.

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Das ehemalige Universitätsgebäude in der Johannisgasse 26 könnte als Asylbewerberheim ungeeignet sein. „Die Klärung der konkreten Nutzungsbedingungen ist noch nicht abgeschlossen“, lautete am Donnerstag die Formulierung des Sozialamts.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Offenbar muss die Behörde neu bewerten, ob das Objekt tatsächlich geeignet ist.

„Die Klärung der konkreten Nutzungsbedingungen ist noch nicht abgeschlossen“, lautete am Donnerstag die Formulierung des Sozialamts. Jetzt sei eine weitere Begehung nötig um abzuschätzen, wie aufwändig die Renovierung des Hauses wirklich sei, so Stadtsprecher Matthias Hasberg gegenüber LVZ-Online. Auch sei man nicht ganz glücklich damit, dass der Komplex in der Johannisgasse eigentlich keine Außenflächen für die Flüchtlinge bietet.

Der Gebäudeeigentümer Vicus AG hatte bereits Bedenken geäußert, dass der für die Flüchtlinge vorgesehene Trakt des ehemaligen Uni-Fakultätsgebäudes nahe  Mendelssohnhaus und Johannisplatz bis zum Ende des Jahres herzurichten sei. 200 Plätze sollten als Interim über fünf Jahre in der citynahen Immobilie entstehen. Diese fehlen jetzt in den Planungen der Stadt.

„Es gibt derzeit aber keine Anzeichen, dass wir schon über Notlösungen nachdenken müssen“, so Hasberg. Um die Flüchtlinge aus Krisen- und Kriegsgebieten ordentlich unterzubringen, würde die Stadt laut Sozialamtsleiterin Martina Kador-Probst im äußersten Fall auch Hotels anmieten. Nach einer Prognose der Landesdirektion werden der Stadt bis Ende des Jahres noch mindestens 450 Asylbewerber zur Unterbringung zugewiesen.

Sollte es noch zu einer Entscheidung pro Johannisgasse kommen, müsste auch ein neuer Termin zur Anwohner-Information her. Damit sei frühestens im Januar zu rechnen, so Stadtsprecher Hasberg.

Evelyn ter Vehn

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