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Lokales Auf nach Las Vegas – Leipziger Schüler stellen ihren Roboter vor
Leipzig Lokales Auf nach Las Vegas – Leipziger Schüler stellen ihren Roboter vor
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18:52 26.07.2018
Leipziger Schüler haben einen Roboter entwickelt, den sie nun auf einer wissenschaftlichen Konferenz in Las Vegas vorstellen. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Von L.E. nach Las Vegas: Der Dezibot macht dieses „Sommermärchen“ möglich. Das ist ein kleiner Lernroboter, den vier kreative Leipziger Schüler entwickelt haben. Saskia Dübener und Anina Morgner von der Neuen Nikolaischule, Anton Jacker vom Werner-Heisenberg-Gymnasium sowie Hans Felix Haupt vom Immanuel-Kant-Gymnasium werden diesen beim World Congress in Computer Science, Computer Engineering & Aplied Computing vorstellen. Gemeinsam mit Jens Wagner, dem Professor von der HTWK, fliegen die 17-Jährigen am Freitag los zur wissenschaftlichen Konferenz in die Vereinigten Staaten.

Ziel ist ein Roboter für jeden Schüler

„Es gibt Roboter für Schulen, die sind aber sehr teuer“, erzählt Anina. Dadurch gehe viel Motivation der Jugendlichen verloren, sich für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern.“ Unser Ziel ist, dass jeder Schüler einen Roboter hat. Wer Dinge anfasst, kann sie besser verstehen.“ Der aktuelle Prototyp des kleinen Roboters ist WLAN-fähig, kann auf dem Schultisch laufen, andere Roboter mittels Infrarot lokalisieren, sich vernetzen und selbst orten. Auch Phototaxis (eine von Lichtquellen beeinflusste Fortbewegung) ist möglich. Der Schulroboter soll Jugendliche ermuntern, das Programmieren zu lernen.

 Junior-Ingenieur-Akademie ist die Basis

Kennengelernt haben sich die Vier über die Junior-Ingenieur-Akademie an der Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL). Diese ersetzt das regulär an den beteiligten Gymnasien stattfindende Profil in Klasse 9 und 10. Dort haben die Gymnasiasten viele Stunden ihrer Freizeit investiert, um einen kostengünstigen Roboterbausatz zu entwickeln, der den Informatikunterricht praktisch erlebbar macht. Der Bausatz kostet 7,33 Dollar. „Ich bin von der Kreativität der Schüler begeistert und gespannt auf den Fachvortrag, den sie auf der inhaltlich sehr anspruchsvollen Konferenz halten“, so Professor Jens Wagner, der im Bereich der Robotik durch spannende, praxisnahe Projekte zu begeistern versteht. Die vier jungen Leipziger dürften zweifelsohne die Jüngsten auf der Konferenz sein. Gemeinsam mit ihnen will Wagner in Las Vegas auch das Robotik-Labor der dortigen Universität besuchen. „Es ist beachtenswert, was an unseren Schulen geleistet wird. Wir haben eben nicht nur Ausfall, Seiteneinsteiger und Lehrermangel“, stellt Roman Schulz fest, Sprecher des Landesamtes für Schule und Bildung.

Von Mathias Orbeck

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