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Lokales Auf nach Leipzig: Karte zeigt Herkunftsorte der Neu-Bürger seit 2007
Leipzig Lokales Auf nach Leipzig: Karte zeigt Herkunftsorte der Neu-Bürger seit 2007
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13:43 08.05.2017
In den vergangenen Jahren verlegten tausende Menschen aus Hamburg, München und Berlin (v.ln.r.) ihren Lebensmittelpunkt nach Leipzig. Quelle: dpa
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Leipzig

Die Nachricht ist nicht neu, die Details sind aber interessant: Leipzig wächst und wächst – Dank Geburtenüberschuss und anhaltendem Zuzug. Gut 40.000 Menschen verlegten im vergangenen Jahr ihren Wohnsitz in die Messestadt. Auch in den Jahren zuvor waren es jeweils ähnlich viele. Doch woher kamen die Leipziger Neubürger eigentlich? Etwa ein Viertel der Umzugswagen wurde im Ausland vollgepackt, der Rest lebte vorher in anderen Kommunen des Landes. Auf einer Karte von LVZ.de sind nun alle bundesdeutschen Kommunen eingezeichnet, in denen seit 2007 mindestens 50 Personen ihren Wohnort dauerhaft nach Leipzig verlegt haben.

Spitzenreiter in der Statistik ist Chemnitz mit 7062 ehemaligen Einwohnern, die jetzt an der Pleiße leben. Allerdings sind hier auch alle Asylbewerber der dortigen Erstaufnahme mitgezählt – denn diese werden nach Ankunft in Sachsen erst in Chemnitz registriert und dann auf andere sächsische Kommunen verteilt. Zieht man die Migranten ab, dürfte die westsächsische Metropole zwar noch in die Top-Ten gehören, aber der echte Spitzenplatz nach Berlin gehen.

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Denn 5762 einstmalige Hauptstädter leben inzwischen an der Pleiße. Dicht gefolgt in Sachen Größe wird die preußische Enklave in Leipzig von derer aus früheren Dresdnern (5679) und Hallensern (5309), die ebenfalls in Leipzig eine neue Heimat gefunden haben.

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Auch westdeutsche Großstädte mussten in den vergangen Jahren in Richtung Leipzig Federn gelassen – allerdings eher kleine. So leben beispielsweise inzwischen auch 1760 ehemalige Münchner und 1655 ehemalige Hamburger in Leipzig – und somit mehr als ehemalige Delitzscher (1638), Jenaer (1618) und Dessauer (1380). Von einer vermeintlichen Schwaben-Schwemme, wie gern in Berliner Szene-Vierteln hysterisiert, kann in der Messestadt übrigens bisher keine Rede sein. Lediglich 740 ehemalige Stuttgarter und 475 Freiburger (Breisgau) verlegten in den vergangenen Jahren ihren Wohnsitz nach Leipzig.

Zu den kleinsten Punkten auf der Karte gehören indes unter anderem Königs Wusterhausen und Oberhausen. Von hier kamen seit 2007 zumindest 50 Menschen in die Messestadt und schlugen Wurzeln. 

Anton Zirk / Matthias Puppe

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