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Lokales Aufatmen in Leipzig-Baalsdorf: Der Zaucheweg bleibt offen
Leipzig Lokales Aufatmen in Leipzig-Baalsdorf: Der Zaucheweg bleibt offen
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00:59 06.12.2013
Diese Baalsdorfer brachten den Stein ins Rollen, machten auf das Problem Zaucheweg aufmerksam, wandten sich an die LVZ. Quelle: André Kempner

Diese deutlichen Worte fand Uwe Schmidt-Hofestaedt vom Amt für Wirtschaftsförderung in der Dezember-Sitzung des Engelsdorfer Ortschaftsrates.

Und der Mann aus dem Rathaus betonte, dass diese Aussage mit dem Verkehrs- und Tiefbauamt abgestimmt sei. Womit er zugleich die Wogen bei vielen aufgeregten und skeptischen Baalsdorfern glättete, die in großer Besetzung zu der öffentlichen Beratung angerückt waren. Aus den oberen Etagen des Beratungsgebäudes mussten noch jede Menge Stühle herangeschafft werden, um alle Baalsdorfer unterzubringen.

Wie berichtet, hatte die Spezialleuchtenfirma eine Umwidmung und damit die Kappung des Zaucheweges beantragt. "Das Thema ist vom Tisch", ließ Schmidt-Hofestaedt keinen Zweifel. Er räumte freilich ein, dass die Stadt das Unternehmen am jetzigen Standort durchaus unterstützen wolle, ohne allerdings einen Präzedenzfall zu schaffen. Ein solcher läge vor, wenn die Querung des Zaucheweges mit einer Lichtsignalanlage möglich gemacht würde, damit die Gabelstapler vom Grundstück des Betriebes auf die gegenüberliegende Seite gelangen kön-nen, wo die Spezialleuchten GmbH die ehemalige Immobilie der Leipziger Kunst- und Verlagsbuchbinderei erworben hat. Der Experte aus dem Amt für Wirtschaftsförderung meinte vielmehr, dass die gesamte Verkehrsinfrastruktur rund um das Baalsdorfer Gewerbegebiet auf den Prüfstand gehöre.

Johannes Langer, der in der Straße Zum Alten Seebad wohnt, schlug in diesem Zusammenhang vor, den Seitenweg so auszubauen, "dass er künftig die Fahrzeugkolonnen zur Autobahn-14-Anschlussstelle Kleinpösna aufnehmen kann". Schmidt-Hofestaedt und die Engelsdorfer Ortsvorsteherin Annemarie Opitz griffen die Idee auf. Gemeinsam mit dem Verkehrs- und Tiefbauamt werde ein Lokaltermin vereinbart, bei dem der Vorschlag von Johannes Langer auf seine Umsetzbarkeit geprüft werden soll.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 06.12.2013

Günther Gießler

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