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Lokales Auffahrunfälle und Batteriezusammenbrüche sind häufigste Folgen von Kälte und Schnee
Leipzig Lokales Auffahrunfälle und Batteriezusammenbrüche sind häufigste Folgen von Kälte und Schnee
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15:07 05.01.2010

"Als es den ersten Schnee und Minusgrade gab, war das Verhalten im Straßenverkehr vor allem auf den Autobahnen nicht den Witterungsbedingungen angemessen. Viele fuhren noch mit Sommerreifen oder hielten Sicherheitsabstände nicht ein", so Peters, die weiter erklärt, dass der überwiegende Teil der Unfälle unter einer Schadenssumme von 1000 Euro liegt. Die Folgen von dem Schnee und der Glätte der letzten Tage hat auch Marco Böge in seiner Kleinspösnaer Kfz-Werkstatt gemerkt. "Bei vielen Kunden bricht die Autobatterie bei Temperaturen von bis zu minus 15 Grad zusammen. Wir messen die Kapazität der Batterie, denn manchmal kann sie auch wieder aufgeladen werden", so der Geschäftsführer der Böge GmbH. "Damit muss man sich vor dem Winter natürlich ausreichend eindecken." Die zweit häufigste Ursache für den Werkstattbesuch seien aktuell Auffahrunfälle, verursacht durch glatte Straßen und das zu späte und ruckartige Bremsen. Auch Ilka Peters bestätigt dies auf Anfrage und erzählt, dass viele von der Straße Rutschen oder dem Vordermann ins Auto. Der 38-jährige Marco Böge empfiehlt langsam zu fahren, genügend Abstand zu halten und ausreichend Zeit für den Weg auf Arbeit einzuplanen. Auf die Frage, ob sich Männer oder Frauen besser durch die glatten Straßen kämpfen, antwortet der Lackierermeister solidarisch: "Wenn Frauen fahren müssen, fahren sie vorsichtiger. Sie sind es auch, die eher mal die Straßenbahn oder den Bus benutzen, Männer wechseln wegen Witterungsbedingungen da eher ungern den fahrbaren Untersatz." Gegen zugefrorene Autos und lästiges Eiskratzen empfiehlt der Kleinpösnaer Unternehmer eine Standheizung, die das Kühlsystem des Fahrzeugs erwärmt und somit für angenehme Temperaturen beim Einsteigen sorgt. Wer sich diesen programmierbaren Luxus nicht leisten kann, für den kann Enteisungsspray für die Scheiben eine Alternative sein. "Eiskratzer können die im Winter doch sehr angespannten Gummis am Auto noch mehr schädigen. Frontscheibenmatten helfen auch", erklärt Marco Böge, der neben Karosserie- ebenso Mechanik- und Lackierarbeiten durchführt. Ilka Peters ergänzt, dass freie Scheiben ein absolutes Muss im Straßenverkehr sind. "Natürlich muss auch der Schnee auf dem Dach entfernt werden, sonst droht ein Bußgeld."

Kathrin Kirscht

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