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Lokales Aufgalopp im Scheibenholz: 12.000 Zuschauer besuchen Pferderenntag in Leipzig
Leipzig Lokales Aufgalopp im Scheibenholz: 12.000 Zuschauer besuchen Pferderenntag in Leipzig
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19:42 01.05.2011
Aufgalopp auf der Rennbahn Scheibenholz am 1. Mai 2011 in Leipzig Quelle: Regina Katzer
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Leipzig

Geschäftsführer Bernd Schirm zog ein positives Fazit: „In Anbetracht der Tatsache, dass an diesem Wochenende zwei Veranstaltungen rund um das Thema Pferd stattfanden, sind wir sehr zufrieden mit dem Verlauf des Tages.“ Parallel zu den Rennen im Scheibenholz lockte die „Partner Pferd“ zahlreiche Besucher auf die Leipziger Messe.

Obwohl die Tribüne an der Bahn in Schleußig wegen Renovierungsarbeiten gesperrt blieb, erlebten die Zuschauer einen spannenden Pferdesport-Nachmittag. „Es gab keine Stürze und Verletzungen – alles lief planmäßig“, sagte Schirm. „Die Stimmung unter den Besuchern war auch ohne die Tribüne sehr gut. Dafür waren Plätze, die früher etwas vernachlässigt wurden, heute brechend voll.“

Leipzig. Der dritte Galopprenntag des Jahres 2011 findet am Sonnabend im Scheibenholz statt. Der traditionelle Handwerkerrenntag steht dabei unter der Schirmherrschaft der Handwerkskammer Leipzig. Nach Angaben des Veranstalters waren bei der ersten Nennung bereits 76 Galopprennpferde für insgesamt acht Rennen gemeldet.
Der gesamte Tag umfasste neun Rennen der verschiedensten Kategorien und Distanzen. Insgesamt 87 Pferde gingen am Sonntag an die Startlinie. Höhepunkt war der Audi Cup – ein mit 15.000 Euro dotiertes Ausgleich I-Rennen über 1850 Meter. Sieger wurde der Wallach Westfalensturm aus dem Stall Vivien.

Das nächste Rennen ist für den 18. Juni geplant. Unter Umständen kommt bis dahin aber noch ein weiterer Termin hinzu. „Am 21. Mai fällt der Renntag in Halle aus“, sagte Schirm. „Möglicherweise findet er als Ersatz in Leipzig statt. Wir schauen uns jetzt die Zahlen an und wollen bis zum Montagabend eine Entscheidung treffen.“ Der Geschäftsführer zeigte sich aber grundsätzlich daran interessiert: „Es wäre schon gut, wenn dadurch ein Rennen in Ostdeutschland trotzdem stattfinden könnte.“

Vor dem Aufgalopp musste der Verein der Stadt Leipzig ein umfassendes Sicherheitskonzept vorlegen. Aufgrund der Renovierung der Haupttribüne und der damit einhergehenden Unnutzbarkeit der Sitzplätze, wollte die Stadt Klarheit über Zugänge, Abgänge, Rettungswege und Absperrungen auf dem Gelände. „Absolut richtig, wir wollen ja, dass nichts passiert“, sagte der Vizepräsident des Vereins, Jens Luft.

Die 2,5 Millionen Euro teure Renovierung der Haupttribüne schreitet unterdessen planmäßig voran. Das Hauptdach und die Dächer der Türme sind bereits erneuert worden. „Im Moment stehen nur noch die Grundmauern der Haupttribüne. Im Inneren ist sie hohl“, erklärte Vereins-Präsident Jürgen Funke. Im Oktober müssen die Mittel aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung verbaut sein. Bis dahin soll dann der gastronomische Bereich im Rohbau, der Vorplatz und die Sitzplätze auf der Tribüne fertiggestellt sein. Über den Winter steht der weitere Innenausbau auf dem Bauplan. Interessierte Zuschauer konnten sich bereits zum Aufgalopp bei Führungen mit dem Architekten die Baustelle ansehen.

maf/Dominik Bath

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