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Lokales Aufräumen an Wasserwerken Thallwitz-Canitz - Deichbrüche mit Spundwänden gesichert
Leipzig Lokales Aufräumen an Wasserwerken Thallwitz-Canitz - Deichbrüche mit Spundwänden gesichert
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22:15 17.06.2013
Wasserwerk Thallwitz-Canitz. Quelle: Andreas Roese
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Leipzig

Die Anzahl der Beprobungen bleibe dagegen auf einem hohen Niveau, um die Trinkwasserqualität aus den Wasserwerken weiter zu beobachten.

Weiterhin werde die KWL im Laufe der Woche die Versorgung mit Trinkwasser der Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz zurückfahren und Taucha sowie Stadtteile im Nordosten Leipzigs auf Eigenförderung umstellen. Im Zuge der Umstellung kann es vereinzelt zu Druckschwankungen und Trübungen des Trinkwassers kommen. Diese sind gesundheitlich unbedenklich, könnten aber beispielsweise Textilien verfärben. Anwohner sollten vor dem Waschen prüfen, dass das Wasser klar fließt, erklärte das Unternehmen.

Als Vorsichtsmaßnahme hatte die KWL seit dem 3. Juni die Förderung der betroffenen Wasserwerke Canitz und Thallwitz gedrosselt sowie die Anzahl der Beprobungen und die Desinfektion erhöht. „Die Trinkwasserversorgung für Leipzig und die Gemeinden der Region war angesichts der Hochwasserlage entlang der Mulde jederzeit stabil. Die KWL konnte den Trinkwasserbedarf für den Großraum Leipzig in der geforderten Qualität zu jeder Zeit sicherstellen“, betont Meyer.

Die Landestalsperrenverwaltung (LTV) hat kurzfristig mit der weiteren Sicherung der betroffenen Deichabschnitte bei Canitz und Kollau begonnen und setzt an den Deichbrüchen Spundwände ein. Diese dienen gleichzeitig zur Grundwasserabsenkung, um noch in diesem Jahr mit der dauerhaften Sanierung der Deiche zu beginnen. Weiterhin haben Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks in den vergangenen Tagen die überschwemmten Gebiete abgepumpt. Nun können die Schäden rund um die Wasserwerke Canitz und Thallwitz begutachtet werden. Die Deichbrüche hatten Teile der Brunnenfassungen überflutet.

agri

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