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Ausbau der Karli in Leipzig: Bürger, Stadt und LVB einigen sich auf Vorzugsvariante

Ausbau der Karli in Leipzig: Bürger, Stadt und LVB einigen sich auf Vorzugsvariante

Für den Ausbau der Karl-Liebknecht-Straße in der Leipziger Südvorstadt gibt es eine Vorzugsvariante. Der Interessenbeirat, dessen 14 Mitglieder die verschiedenen Bürgerinteressen vertreten, habe ihr am Mittwoch mehrheitlich zugestimmt, teilten die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) und die Stadt als Bauherren am Donnerstag mit.

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Blick vom Peterssteinweg in die Karl-Liebknecht-Straße. (Archivfoto)

Quelle: André Kempner

Leipzig. Den Angaben zufolge würden im Vergleich zu den bislang diskutierten Varianten mehr Parkflächen berücksichtigt und der Boulevardcharakter der Karli durch Baumpflanzungen stärker betont.

Zwischen Hoher Straße und Shakespearestraße sollen außerdem die Bahngleise getrennt vom Autoverkehr verlaufen. Damit sei der Anteil des gesonderten Gleisbereichs um 17 Prozent gegenüber der von LVB und Stadt favorisierten Variante reduziert worden. Beide schlossen sich jedoch nicht der Forderung des Beirates an, komplett auf eine Gleis-Separierung zu verzichten. Dies würde „verkehrlich keinen Sinn ergeben und uns Fördermittel kosten“, sagte LVB-Geschäftsführer Ulf Middelberg.

Nun soll die Vorzugsvariante am 18. April in die Ratsversammlung eingebracht werden. Wenn die Stadträte einen Grundsatzbeschluss fassen, können die Projektplanung und das Planfeststellungsverfahren beginnen. Im Idealfall starten die Arbeiten auf der Karli dann im Jahr 2013. Bis dahin sind nach Angaben der Stadtverwaltung noch zahlreiche Einzelheiten zu klären. Deshalb wird der Interessenbeirat das Vorhaben auch weiterhin begleiten. Fragen und Anregungen können Bürger per E-Mail an karli@lvb.de schicken.

„Angesichts vieler unterschiedlicher Interessen und der zu beachtenden Rahmenbedingungen vor allem im Hinblick auf Fördermittel war es nicht einfach, eine Lösung zu finden, aber eben dies ist uns gelungen“, zeigte sich Baubürgermeister Martin zur Nedden (SPD) mit den Gesprächen zufrieden. „Das Ergebnis ist ein Kompromiss, der im größtmöglichem Maße den Anliegen der Beteiligten Rechnung trägt.“ Im Wesentlichen entspreche er den Wünschen, die im Interessenforum geäußert wurden, urteilte zur Nedden.

maf

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