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Auseinandersetzungen bei „Frauenkampftag“-Demo in Leipzig

Polizei ermittelt wegen Körperverletzung Auseinandersetzungen bei „Frauenkampftag“-Demo in Leipzig

Etwa 300 bis 400 Demonstranten zogen am Samstagnachmittag anlässlich des „Frauenkampftages“ durch die Leipziger Innenstadt. Am Rande des Umzugs kam es zu Handgreiflichkeiten. Betrunkene Männer sollen Demo-Teilnehmer angepöbelt haben.

Bis zu 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zogen zum "Frauenkampftag" durch Leipzig, um gegen Sexismus, Patriarchat und auch gegen rassistsiche Hetze zu demonstrieren.

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig. Etwa 300 bis 400 Menschen sind am Samstagnachmittag zum „Frauenkampftag“ vom Leipziger Osten in die Innenstadt gezogen. Die Veranstalter hatten nur mit 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gerechnet. Das Motto der Veranstaltung anlässlich des Internationalen Frauentags, der schon am Dienstag begangen wurde, lautete: „Kämpfe verbinden – Patriarchat überwinden“.

Bis zu 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zogen zum "Frauenkampftag" durch Leipzig, um gegen Sexismus, Patriarchat und auch gegen rassistsiche Hetze zu demonstrieren. (Bilder: Wolfgang Zeyen)

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Der Studierendenrat der Universität, der die Veranstalter unterstützt, teilte mit, dass das Thema der diesjährigen Demonstration die Verdrehung feministischer Forderungen hin zu rassistischer Hetze sei. Es dürfe sich außerdem nicht nur auf weiße Frauen konzentriert werden, sondern auf alle, die sexualisierte Gewalt erlebten, hieß es vom Stura.

Anzeige wegen Körperverletzung

Gegen 14 Uhr setzte sich die Gruppe in der Eisenbahnstraße mit Richtung Hauptbahnhof in Bewegung. Mit mehreren Zwischenstopps ging es über den Brühl, Reichs- und Petersstraße zur Abschlusskundgebung auf den Wilhelm-Leuschner-Platz. Dabei kam es am Rande zu Auseinandersetzungen, als angetrunkene Männer die Demonstranten beschimpft haben sollen. Das berichten Teilnehmer. Die Polizei bestätigte, dass ein Fall von Körperverletzung angezeigt wurde. Zur Art der Tätlichkeit lagen keine Informationen vor.

Die Ordnungshüter sicherten die Veranstaltung mit ihren Einsatzkräften ab. Der Demonstrationszug stand auch unter Videobeobachtung der Polizei. Auslöser war unter anderem, dass Teilnehmer violette Rauchfackeln zündeten. „Grundsätzlich“, hieß es seitens der Behörde gegenüber LVZ.de, "ist die Demonstration aber ruhig abgelaufen." Wie Beobachter vor Ort am Abend mitteilten, kontrollierten die Beamten nach Abschluss der Veranstaltung mehrere Gruppen von Teilnehmern und nahm Personalien auf. Die Betroffenen sollen gegen das Vermummungsverbot verstoßen haben.

joka

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