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Lokales Aussichten für Elefantenjungtier im Leipziger Zoo bessern sich
Leipzig Lokales Aussichten für Elefantenjungtier im Leipziger Zoo bessern sich
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10:17 25.02.2019
Unter der Aufsicht der Pfleger sind die Tanten beim Trinken dabei, um eine Bindung zum Jungtier aufzubauen. Quelle: Zoo Leipzig
Leipzig

Es sind Worte, die aufatmen lassen: Wie der Leipziger Zoo am Freitag mitteilte, laufe die Versorgung des Elefantenjungtieres, das am 25. Januar das Licht der Welt erblickte, stabil. Der Jungbulle trinke regelmäßig bei Mutter Hoa und nehme auch die zusätzlich gereichte Ersatzmilch an.

„Hoa hatte offenbar nicht mehr genügend Milch, sodass wir unterstützend eingreifen mussten. Dass er trotzdem weiterhin bei Hoa trinkt, verschafft ihm über die Muttermilch die bestmögliche Nahrung. Und dass er die Ersatzmilch bislang verträgt, fördert seine Entwicklung zusätzlich“, so Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.

Zu früh für Entwarnung

In der vergangenen Woche war mit dem Zufüttern begonnen worden, um die negative Gewichtsentwicklung zu stoppen. Seither habe sich das Gewicht stabilisiert, der Jungbulle sei aktiver. Für eine Entwarnung sei es jedoch noch zu früh, heißt es: „Über die kritische Phase sind wir mit Blick auf die dauerhafte Versorgung mit Milch und das artgemäße Leben in der Elefantengruppe noch längst nicht hinweg.“

Am 25. Januar 2019 wurde im Leipziger Zoo ein Elefant geboren.

Da Hoa als Mutter nur wenig Interesse zeige, sollen die beiden „Tanten“ Don Chung und Rani die Aufzucht des Jungtieres übernehmen. Unter Aufsicht der Tierpfleger bekommen die Elefantenkühe und das Jungtier derzeit immer wieder die Gelegenheit sich kennenzulernen. „Wir dürfen die Geduld nicht verlieren und müssen akzeptieren, dass die Dickhäuter ihr eigenes Lerntempo haben“, so Junhold. Der Elefantentempel bleibe deshalb erst einmal geschlossen, damit sich die Gruppe behutsam weiterentwickeln kann.

von CN

Zum Thema: Mehr Nachrichten aus dem Zoo Leipzig

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