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Lokales Ausstellung zur Gestaltung des Leipziger Herzliyaplatzes im Neuen Rathaus
Leipzig Lokales Ausstellung zur Gestaltung des Leipziger Herzliyaplatzes im Neuen Rathaus
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16:45 14.06.2017
Wird zum Herzlyiaplatz umgestaltet: Der Kreisverkehr an der Karl-Tauchnitz-Straße (Archivfoto)  Quelle: André Kempner
Leipzig

 Im kommenden Jahr soll der Herzliyaplatz in Leipzig markant umgestaltet werden. Die Kommune hatte dazu einen Gestaltungswettbewerb ausgelobt, bei dem Architekt und HTWK-Professor Ingo Andreas Wolf als Sieger hervorging. Ab kommenden Freitag ist Wolfs prämierter Entwurf zusammen mit denen der anderen Preisträger im Neuen Rathaus zu sehen. Die Ausstellung wird um 15 Uhr feierlich eröffnet und soll danach bis zum 30. Juni jeweils montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr in der fünften Etage zu sehen sein.

Das sind die Siegerentwürfe für den Herzliyaplatz an der Karl-Tauchnitz-Straße in Leipzig.

Wolfs Ideen sehen auf dem Areal innerhalb des Kreisverkehrs der Karl-Tauchnitz-Straße einen großen, stilisierten Davidstern vor, der sich aus gepflanzten Hecken zusammensetzten soll. „Wir werden mit der Umgestaltung in Abstimmung mit dem Amt für Stadtgrün und Gewässer in den Vegetationsphasen im Frühjahr oder Herbst 2018 beginnen“, erklärte Ansgar Scholz, Sachgebietsleiter im zuständigen Kulturamt, am Mittwoch. Die Gesamtkosten von 50.000 Euro trägt alleinig die Kommune. „Die 50.000 Euro waren ja auch Teil des Gestaltungswettbewerbs und mussten von den Teilnehmern nachgewiesen werden“, so Scholz weiter.

Entwürfe der anderen Preisträger ebenfalls zu sehen

133 Architekten hatten sich mit ihren Ideen für die Umgestaltung beworben. Innerhalb des zweistufigen, anonymen Wettbewerbs setzte sich der Vorschlag von Ingo Andreas Wolf bei der Jury durch, verwies die Entwürfe von Holger Beisitzer (Berlin, Titel „under construction“) und Anne Hille (Starkow/Velgast, Titel „Herzliya streetsigns“) auf die Plätze. Ebenfalls im Finale waren Ideen von Heiko Huennerkopf aus Wertheim und der Arbeitsgemeinschaft Hella Berent und Birgit Bierbaum aus Köln. Ab Freitag sind auch deren Vorschläge im Neuen Rathaus zu bestaunen.

Dass – ähnlich zum Einheits- und Freiheitsdenkmal – letztlich doch ein anderer Entwurf, als der des HTWK-Professors umgesetzt wird, hält Ansgar Scholz für unwahrscheinlich. Die juristische Einspruchsfrist sei abgelaufen. „Außerdem ist ja auch klar, dass, wenn es einen Wettbewerb gibt, wir den Siegerentwurf natürlich umsetzen wollen“, erklärte der Verwaltungsmitarbeiter.

Seit 2011 haben Leipzig und die 90.000-Einwohnerstadt Herzliya eine Städtepartnerschaft. Herzliya wurde 1924 gegründet, liegt wenige Kilometer nördlich von Tel Aviv und ist nach Theodor Herzl, dem Wegbereiter des modernen Zionismus, benannt.

Von mpu

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