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Autonome äußern sich zu Krawallen in Leipzig

Polizei als Hauptfeind Autonome äußern sich zu Krawallen in Leipzig

Tagelang haben sie geschwiegen, jetzt haben sich "Autonome Gruppen" zu den Krawallen in Leipzig geäußert. Hauptfeind ist offenbar die Polizei.

Autonome Gruppen haben sich jetzt zu Wort gemeldet.

Quelle: Indymedia

Leipzig. Eine Woche nach den schweren Krawallen von Linksextremisten am südlichen Innenstadtring haben sich am Freitag "Autonome Gruppen" zu Wort gemeldet. Um 0.52 Uhr veröffentlichten sie auf der linken Internetplattform Indymedia eine Art Bekenntnis zu den massiven Ausschreitungen. "Die zeitliche Nähe zum G7 Gipfel mag der Anlass gewesen sein, sich die Straße zu nehmen, jedoch nicht der Grund", heißt es da. "Solange die bestehende Ordnung auf Ausbeutung und Konkurrenz basiert, sich die konkurrierenden Zwangskollektive militärisch nach außen abschirmen und mittels nationalistischer Agitation nach innen konsolidieren, braucht es keinen Anlass, die Verhältnisse in Frage zu stellen."

Hauptfeind der Autonomen ist offenbar die Polizei. Wie schon in dem Bekennerschreiben nach dem massiven Angriff auf den Connewitzer Polizeiposten am 7. Januar werden die Beamten auch dieses Mal durchgängig entmenschlicht dargestellt. "Mehrere Schweine wurden verletzt, 3 ihrer Fahrzeuge zerstört", so die anonymen Verfasser.

Allerdings legen die "Autonomen Gruppen" Wert auf die Feststellung, dass am Freitag voriger Woche nicht das amerikanische Konsulat Ziel der Attacken gewesen sei. "Es kam lediglich zu Auseinandersetzungen mit deutschen Schweinen, die als Bewachung davor standen."

Rund 100 Vermummte hatten am Freitag vor einer Woche in der Stadt randaliert, Steine und Brandsätze auf Fahrzeuge und mehrere Gebäude, unter anderem das Bundesverwaltungsgericht, geschleudert. Die Polizei geht sogar davon aus, dass die Autonomen geplant hatten, beim Stadtfest zu randalieren. Sie wurden jedoch vorher gestoppt.

Den veröffentlichten Beitrag wertet die Polizei nicht als reines Bekennerschreiben wie in vergleichbaren Fällen der vergangenen Wochen. "Aber wir haben es natürlich zur Kenntnis genommen", sagte Behördensprecher Andreas Loepki.

 F. D.

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