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Lokales Auwaldstation gerettet: Stadt will Vertrag verlängern
Leipzig Lokales Auwaldstation gerettet: Stadt will Vertrag verlängern
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23:59 03.07.2014
Lesungen wie hier mit dem Autoren Christian Steyer gehören zu den regelmäßigen Programmangeboten der Auwaldstation in Lützschena. Quelle: André Kempner

Gleichzeitig stellt die Kommune eine Erhöhung des Zuschusses in Aussicht.

 Die Auwaldstation, heißt es zur Begründung, leiste "als Kultur- und Bildungsstätte mit dem Schwerpunkt Leipziger Auenökosystem für Kinder, Jugendliche und Erwachsene maßgebliche Aufklärungsarbeit".

Vor dem Hintergrund, dass die Finanzierung ab 2015 ohne städtische Hilfe nicht mehr gesichert wäre, hatte die Linkspartei eine Vertragsverlängerung sowie eine Aufstockung der städtischen Mittel auf 50 000 Euro beantragt. Der Mehrbedarf resultiere im Wesentlichen aus höheren Personalkosten. So fallen Fördermöglichkeiten der Arbeitsagentur wie Bürgerarbeit weg. Und um die Öffnung der Station an allen Werktagen zu ermöglichen, müsste mindestens ein zweiter Mitarbeiter eingestellt werden.

Anders als von der Linksfraktion beantragt, schlägt die Verwaltung nunmehr eine schrittweise Anhebung der Fördersumme vor. Danach soll die Station, die sich als Umweltbildungszentrum und Kulturstätte versteht, im nächsten Jahr 40 000 Euro, 2016 insgesamt 45 000 Euro und ab 2017 dann 50 000 Euro erhalten. Der Vorschlag liegt dem Stadtrat am 16. Juli zu Abstimmung vor.

1998 war die Auwaldstation in einer früheren Tischlerei eröffnet worden. Zwischen Weißer Elster und Luppe am Tor zum Naturschutzgebiet Burgaue gelegen, lädt sie Besucher ein, einen der wertvollsten Naturräume der Region kennen zu lernen. Sie organisiert auch Erlebniswanderungen, meditative Naturerfahrungsprogramme, Workshops und Kreativwerkstätten.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.07.2014

Staeubert, Klaus

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