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Lokales Baby-Notarztwagen für Leipzig in Planung – weniger Schäden bei Neugeborenen
Leipzig Lokales Baby-Notarztwagen für Leipzig in Planung – weniger Schäden bei Neugeborenen
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19:01 01.07.2014
Für Babys soll in Leipzig ein spezieller Notarztwagen angeschafft werden. (Symbolbild) Quelle: Norman Rembarz
Leipzig

Die Finanzierung eines Baby-Notarztwagens beabsichtigten die Stadt Leipzig und die Björn-Steiger-Stiftung gemeinsam mit dem St. Georg-Klinikum, dem Universitätsklinikum Leipzig und dem Herzzentrum Leipzig. Das Auto, das den Namen „Felix“ trägt, hat dank der Luftfederung der Hinterachse nur geringe Schwingungen bei Unebenheiten auf der Straße. Die Belastungen auf den knochen- und knorpelfreien Bereich des Säuglingsschädels werden vor allem beim Bremsen erheblich reduziert. In der Fahrzeugmitte ist ein Inkubator quer zu Fahrrichtung eingebaut.  

Die Björn-Steiger-Stiftung will noch weitere geeignete Sponsoren finden, um die Anschaffungskosten stemmen zu können. Die Spendengenerierung könnte nach Angaben der Stadt aufgrund der hohen Summe bis zu drei Jahre in Anspruch nehmen. Ähnliche Kooperation gab es schon in anderen Städten: 2005 spendeten die Leser der Dresdner Neueste Nachrichten 80.739 Euro im Rahmen der Aktion „Dresdner helfen Dresdnern“, um ebenfalls einen Baby-Notarztwagen zu finanzieren.

Durch den Einsatz eines Baby-Notarztwagens gingen bereits in vielen Städten wie München, Kassel, Wiesbaden, Darmstadt, Hamburg, Stuttgart oder Dresden die Todesfälle der geborenen Babys und vor allem die Spätschäden entscheidend zurück. Ziel der Stiftung ist es, bis zum Jahr 2017 insgesamt 60 neue Baby-Notarztwagen des Modells „Felix“ in ganz Deutschland zu fördern.

Adeline Bruzat

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