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Lokales Bagger statt Schneepflug: Auf Leipzigs Straßen beginnen wieder Bauarbeiten
Leipzig Lokales Bagger statt Schneepflug: Auf Leipzigs Straßen beginnen wieder Bauarbeiten
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11:53 02.03.2010
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Zahlreiche Bauprojekte in der Stadt waren durch den Winter unterbrochen oder verzögert worden.

Etwa die Großbaustelle an der Prager Straße, auf der eigentlich schon am 18. Januar die Arbeiten beginnen sollten. Wegen gefrorener Böden musste der Start jedoch verschoben werden, so dass die Straße erst am Montag - sechs Wochen später als geplant - zwischen Franzosenallee und Chemnitzer Straße gesperrt wurde. [gallery:700-NR_LVZ_GALLERY_747] Leipzigs Autofahrer haben sich laut Polizeiangaben bereits auf die Umleitungen eingestellt. „Berichte über Staus liegen uns keine vor", so eine Polizeisprecherin am Dientstag. Ein erstes Fazit zu den Bauarbeiten und den witterungsbedingten Verzögerungen wollen die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) am Donnerstag ziehen. „Vorher lässt sich dazu noch keine Aussage treffen", so der LVB-Sprecher Reinhard Bohse. Gesperrt ist am Montag und Dienstag auch der Knoten Dufourstraße und Braustraße, am Mittwoch und Donnerstag folgt der Knoten Dufourstraße und Niederkirchnerstraße. Ebenfalls begonnen haben die Bauarbeiten an der Kreuzung Karl-Heine-Straße und Engertstraße in Plagwitz. Dort arbeiten die LVB bis zum 13. März an den Gleisen. Die Engertstraße ist deshalb ab Gleisschleife Plagwitz gesperrt. Die Buslinie 60 fährt in Richtung Lipsiusstraße ab Bushof Lindenau und kann die Haltestelle Gießerstraße nicht bedienen - in umgekehrter Richtung verkehrt der Bus ohne Änderungen. In der Karl-Jungbluth-Straße erneuern die Kommunalen Wasserwerke Leipzig (KWL) die Trinkwasserleitungen. Bis Ende April sollen die Arbeiten beendet sein, anschließend folge der Straßenausbau, so das Unternehmen. Während der gesamten Bauzeit wird die Karl-Jungbluth-Straße zwischen Liechtensteinstraße und Riesenweg gesperrt. Auch unabhängig von diesen Erneuerungsarbeiten bedeuten die steigenden Temperaturen für die KWL eine Zunahme der Bauarbeiten. Grund sind die Rohrschäden, die jeden Winter durch Verschleiß oder das Tauwetter nach extremen Minusgraden auftreten. „Ingesamt gab es seit Anfang Dezember genau 221 Leitungsschäden", so eine KWL-Sprecherin. Wegen der winterlichen Kälte seien die dadurch entstandenen Baugruben jedoch nur mit Schotter aufgefüllt und mit einem Notpflaster versehen worden. Erst ab einer Außentemperatur von mindestens fünf Grad Celsius könne dann auch die Straßendecke geschlossen werden. Dies war jedoch erst am 22. Februar der Fall, seitdem laufen die Bauarbeiten.  

jap

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