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Lokales Bahn investiert weitere 220 Millionen in Leipzig
Leipzig Lokales Bahn investiert weitere 220 Millionen in Leipzig
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13:00 07.12.2017
Ein ICE düst durch Leipzig. Das Bahn-Netz im nördlichen Stadtgebiet wird überholt.  Quelle: Leipzig report
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Leipzig

„Der Leipziger Hauptbahnhof, bis zum Bau des City-Tunnels 2013 Europas größter Kopfbahnhof, entwickelt sich zunehmend zu einer der wichtigsten Drehscheiben des deutschen Hochgeschwindigkeitsverkehrs“, betonte Kniestedt. Summa summarum 370 Millionen Euro flössen in den Ausbau des Eisenbahnknotens Leipzig. Rund 150 Millionen Euro seien im ersten Abschnitt mit den sechs neuen Bahnsteigen für ICE-Züge im Hauptbahnhof und der achtgleisigen Brücke über die Rackwitzer Straße inzwischen verbaut worden. Elf Kilometer Gleise wurden bereits erneuert. „Jetzt folgt bis 2020 der zweite Bauabschnitt, in dem vorwiegend die Bereiche nördlich des Hauptbahnhofes bis hin zur Neuen Messe auf der Berliner Strecke sowie das angrenzende Projekt bis zum S-Bahnhof Thekla auf der Trasse in Richtung Eilenburg, Torgau, Hoyerswerda in Angriff genommen werden“, so Kniestedt.

Die Theklaer mussten in der letzten März-Woche schon Lärmbelästigungen in Kauf nehmen, da dort umfangreiche Rammarbeiten für Mastgründungen der Oberleitungen erfolgten. „Der Mittelbahnsteig wird dort neu gebaut, der Westkopf des Bahnhofes völlig umgestaltet“, erläuterte der Sprecher. Die Gleise 2 und 5 erhalten einen neuen Oberbau, sodass für S-Bahnen und Regionalzüge künftig Tempo 100 möglich ist. Bis August soll das Gelände frei gemacht, werden die Baustellen in Thekla eingerichtet sein. „Im November 2019 wollen wir die Arbeiten beendet haben“, sagte Kniestedt. Zu diesen gehörten auch neue, kostenaufwendige Brücken über die Mockauer Straße, Theklaer Straße und Beuthstraße sowie die Sanierung zweier Brückenbauwerke über die Parthe beziehungsweise über die Sternbachstraße.

Anwohner wie die Familie Haase kritisierten in E-Mails an die LVZ den vermüllten Zustand des gesamten Geländes am Theklaer Bahnhof. Die Zufahrt zu dem Areal sei für Radfahrer eine Zumutung, zumal die Strecke nicht beleuchtet ist. Auch Fahrradbügel würden fehlen. „Hier besteht enormer Nachholbedarf, da nach dem Bau des City-Tunnels inzwischen zahlreiche Theklaer die S-Bahn nutzen, um auf schnellstem Wege ins Stadtzentrum zu gelangen“, konstatierte auch Falk Dossin, der Vorsitzende des Bürgervereins Nordost.

Mehr lesen Sie in der Print- und E-Paper-Ausgabe der Leipziger Volkszeitung vom 29. April 2016.

Von Günther Gießler

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