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Lokales Bahn verordnet Fernzügen eine Frischekur
Leipzig Lokales Bahn verordnet Fernzügen eine Frischekur
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20:06 27.05.2016
Im ICE-Werk in Leipzig werden die Züge auf Fordermann gebracht. Quelle: dpa
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Leipzig

Die Deutsche Bahn bringt ihre ICE-Flotte auf Vordermann. Die Fahrzeuge werden komplett gesäubert, ihre  technischen Geräte überprüft und verschlissene Sitze ersetzt. Reset nennt die Bahn ihr Reinigungs- und Reparaturprogramm – laut Computersprache „Alles auf Anfang“. Frühjahrsputz sagt Ralf Kunze dazu.  Die von ihm geleitete Leipziger ICE-Werkstatt ist für die elf ICE der Baureihe 415 zuständig, die seit 1999 durch Deutschland  rollen.

Bundesweit holt die Bahn bis Sommer 250 ICE in die Werkstätten. Danach kommt die IC-Flotte dran. Gesamtkosten: 15 Millionen Euro. Reset ist Teil der von Bahnchef Rüdiger Grube verkündeten Qualitätsoffensive. „Als erstes entfernen wir den Grauschleier von der Außenhaut und versiegeln diese“, sagt Projektleiter Thomas Voss. „Dann nehmen wir uns die Antriebe und Klimaanlagen vor. Es folgt der Innenbereich.“ In den pro Zug veranschlagten drei Tagen checken die Bahn-Mitarbeiter auch die Geräte im Bistrobereich, tauschen Kühlschränke, Kaffeemaschinen oder Dampfgarer aus. Viel Zeit kostet die Reinigung und Trocknung der Teppiche. Verklebter Kaugummi wird vereist und mechanisch entfernt. Die Toiletten werden mit heller Acrylfolie tapeziert, Waschtischklappen  ausgewechselt. Außerdem kennzeichnet die Bahn Bereiche für Familien mit Kindern und richtet Zonen ein, in denen das Telefonieren tabu ist.

Von Andreas Dunte

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