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Lokales Bau des Bildungswissenschaftlichen Zentrums endlich gestartet
Leipzig Lokales Bau des Bildungswissenschaftlichen Zentrums endlich gestartet
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00:30 25.12.2015
So wird das Bildungswissenschaftliche Zentrum aussehen. Quelle: Animation: agn
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Leipzig

Für ein seit Jahren an der Leipziger Uni geplantes Großprojekt werden jetzt endlich erste sichtbare Zeichen gesetzt: Auf dem Campus an der Jahnallee ist schweres Gerät aufgefahren, die Maschinerie pflanzt Bohrpfähle ins Erdreich und sorgt so für eine stabile Gründung des Bildungswissenschaftlichen Zentrums (BWZ), das im kommenden Jahr wachsen soll. Rund 25 Millionen Euro werden nach Angaben des sächsischen Staatsbetriebes für Immobilien- und Baumanagement (SIB) in den Gebäudekomplex investiert. Er wird dringend für die Erziehungswissenschaftliche Fakultät benötigt, die derzeit an drei verschiedenen Standorten untergebracht ist und unter Platznot leidet.

Wie berichtet, ist die Lehrerausbildung an der Alma mater im Zuge des sogenannten Bildungspaketes stark erweitert worden. Alleine 2015 wurden rund 1200 Studenten neu immatrikuliert und damit 200 mehr als im letzten Jahr. Außerdem muss die Fakultät ihr bisheriges Domizil in der Karl-Heine-Straße räumen, weil die Stadt dort perspektivisch ein Gymnasium einrichten will. Im September war bereits die Fakultätsbibliothek in die Bibliotheca Albertina in der Beethovenstraße verlagert worden, später soll sie ins BWZ umziehen, für das nun an der Marschnerstraße die Arbeiten angelaufen sind. SIB-Sprecherin Andrea Krieger erklärte auf Anfrage, der nach einem Entwurf des Hallenser Architektenbüros agn Niedrighaus & Partner entstehende Neubau werde im Laufe des nächsten Jahres Kontur annehmen und voraussichtlich im ersten Quartal 2018 vollendet. Auf einer Nutzfläche von 7700 Quadratmetern sollen unter anderem Seminarräume, ein Hörsaal, Büros sowie die Bibliotheken der Erziehungs- und Sportwissenschaften unterkommen. Außerdem ist eine Kindertagesstätte vorgesehen, in der auch Forschungsstudien betrieben werden. Das historische und denkmalgeschützte Trafohaus wird in das entstehende Gebäudeensemble integriert.

Dekan Professor Christian Glück hatte mehrfach auf die kritische Raumsituation für die Institute verwiesen, die sich mit dem Ende des Nutzungsvertrages für das Objekt in der Karl-Heine-Straße noch verschärfe. Für etwas Entspannung soll ein Bestandsgebäude auf dem Campus an der Jahnallee sorgen, das derzeit für die Erziehungswissenschaften hergerichtet wird. Seit 2013 läuft die Sanierung und Umgestaltung der Immobilie mit einem finanziellen Aufwand von rund sechs Millionen Euro. Ursprünglich sollte sie im November dieses Jahres bezugsfertig sein, aber der Termin war nicht zu halten. Nunmehr soll die Übergabe laut Krieger im Januar 2016 erfolgen und im Februar eingezogen werden. Dann könnte auch die offizielle Grundsteinlegung für das BWZ über die Bühne gehen.

Von Mario Beck

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