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Lokales Bestnoten für Leipziger Seen bei Wasserqualitäts-Check
Leipzig Lokales Bestnoten für Leipziger Seen bei Wasserqualitäts-Check
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12:06 09.08.2015
Unbeschwertes Badevergnügen: Am Cospudener See ist die Wasserqualität rund um Leipzig am besten. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Erfrischung gesichert: Trotz extrem hoher Temperaturen gibt es laut sächsischem Gesundheitsministerium bei den meisten Badeseen im Freistaat keine Bedenken bei der Wasserqualität. Die Seen rund um Leipzig haben bei den amtlichen Tests Bestnoten erhalten. Dem Cospudener See, Kulkwitzer See und Markkleeberger See wurde bei Probenentnahmen eine sehr gute Wasserqualität attestiert.

Mit einer Sichttiefe von mehr als drei Metern weist der Cospudener Sees derzeit das klarste Wasser in der Region Leipzig auf. In den anderen beiden Gewässern in Lausen-Grünau und Markkleeberg wurden jeweils mehr als zwei Meter Sichttiefe gemessen, ebenso im Albrechtshainer, Ammelshainer und Naunhofer See im Landkreis Leipzig.

Am Nordstrand des „Cossi“ ist auch die Belastung mit Bakterien wie infektionsauslösenden Enterokokken oder Kolibakterien am geringsten. Überall werden die zulässigen Werte aber nicht überschritten. Die mikrobiologische Wasserqualität schätzt das Gesundheitsministerium als „sehr gut“ ein. Damit bestätigen die Seen rund um Leipzig ihren hervorragenden Ruf. Bereits 2014 hatte die EU unter anderem für den Cospudener und Kulkwitzer See das Drei-Sterne-Siegel für „ausgezeichnete Badegewässerqualität“ verliehen.

Vereinzelt Blaualgen bei Görlitz und Bautzen

Nicht alle sächsischen Seen schneiden so gut ab. Der Quitzdorfer Stausee (Landkreis Görlitz) und die Talsperre Bautzen haben Probleme mit der Entwicklung von Blaualgen. Das Gesundheitsamt warnt vorm Baden im Quitzdorfer Stausee. Das Wasser sei teils verfärbt und eingetrübt. An der Talsperre Bautzen empfiehlt das Gesundheitsamt, die Informationstafeln vor Ort zu beachten.

Blaualgen gelten als Giftbildner und können die Gesundheit gefährden. Generell sollte aber bei einer intensiven Grünfärbung des Wassers, bei Sichttiefen von unter einem Meter oder bei Algenteppichen am Ufer vorsorglich auf das Baden verzichtet werden, hieß es.

Experten nehmen bis Mitte September regelmäßig Proben aus landesweit 34 Seen, Talsperren und Teichen, in denen Baden ausdrücklich gestattet ist und die den Anforderungen der EU entsprechen. Laut Ministerium werden die Gewässer monatlich überwacht, zusätzliche Kontrollen seien nicht geplant. (mit dpa)

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