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Lokales Besuche im Leipziger Paulinum sind erst ab Dezember möglich
Leipzig Lokales Besuche im Leipziger Paulinum sind erst ab Dezember möglich
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00:21 03.09.2017
Die neue große Orgel des Paulinums ist an Klangfülle kaum zu überbieten. Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

Das Interesse an einer Besichtigung des neuen Paulinums am Augustusplatz ist riesengroß – doch wer das Innere des spektakulären Baus kennenlernen möchte, hat derzeit keine Chance: Aktuell läuft noch die Übergabe an die Universität und im Anschluss finden Funktionserprobungen statt. Dazu gehören auch die konservatorische Feinreinigung von Epitaphien und Pauliner-Altar. Außerdem beabsichtigt sind Testdurchläufe für Großveranstaltungen, Montage des taktilen Leitsystems für Blinde und Sehschwache, Brandschutzübungen, Beleuchtungsmessungen und Tests für unterschiedliche Lichtszenarien, endgültige Kalibrierung der Verstärker-Technik, Einweisung von Personal, Nacharbeiten an der Schallisolierung und Belüftung, wissenschaftliche Fotodokumentationen der Kustodie an Pauliner-Altar und Epitaphien, Proben der Universitätsmusik sowie die Haupt- und Endproben für die Eröffnungsveranstaltungen.

Offiziell vorgesehen ist, das Paulinum am 608. Geburtstag der Universität Leipzig – dem 2. Dezember 2017 – zu eröffnen. Rund um diesen Tag sind mehrere Veranstaltungen geplant. So sollen die Feierlichkeiten am 1. Dezember mit einem Festakt mit geladenen Gästen starten. Am 2. Dezember dürfen dann Leipziger und ihre Gäste das Paulinum besichtigen. Am Sonntag dem 3. Dezember rundet ein Akademischer Festgottesdienst die Einweihung des neuen Uni-Gebäudes ab.

Bis dahin dürfen nicht einmal die Stadtführer von Leipzig Details das Bauwerk in ihre Campus-Führungen aufnehmen. „Wie die Campus-Rundgänge zukünftig aussehen werden, wird derzeit ausgearbeitet“, verlautbarte die Uni auf LVZ-Anfrage. Nach der feierlichen Eröffnung werde es aber Besuchszeiten geben, an denen das Paulinum für jedermann geöffnet ist. Bei diesen Besichtigungszeiten ist eine wöchentliche Öffnungszeit von voraussichtlich 20 Stunden angedacht. Dies sei auch bei Gotteshäusern mit dem Signet „Verlässlich geöffnete Kirchen“ üblich, heißt es. Sonntags soll immer um 11 Uhr der Universitätsgottesdienst stattfinden.

Im Paulinum wird es in der Adventszeit auch Konzerte geben. Geplant sind verschiedene Orgel- und Orchesterkonzerte. Darüber hinaus soll das Bauwerk für universitäre Veranstaltungen wie etwa Konzerte, Tagungen, Kongresse, Führungen und Donnerstagsdiskurse sowie für Veranstaltungen von Kooperationspartnern genutzt werden.

Von Andreas Tappert

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