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Lokales Bläserfest begleitet Kirchentag auf dem Weg in Leipzig – 50.000 Teilnehmer erwartet
Leipzig Lokales Bläserfest begleitet Kirchentag auf dem Weg in Leipzig – 50.000 Teilnehmer erwartet
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10:39 27.04.2017
Blechbläser beim Kirchentag 2011 in Dresden.  Quelle: dpa
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Leipzig - 

 Ein großes Blechbläserfest wird den sogenannten Kirchentag auf dem Weg im Mai in Leipzig begleiten. Dazu werden 5000 Blechbläser in der Messestadt erwartet, wie Ulrich Schneider vom Verein Reformationsjubiläum 2017 am Freitag in Leipzig sagte. Sie geben am 26. Mai ein Begrüßungsfest der Posaunenchöre auf dem Augustusplatz im Herzen der Stadt, am 27. Mai an gleicher Stelle ein großes Blechbläserkonzert.

Ein weiterer Höhepunkt soll die Inszenierung „Zum Licht“ des Leipziger Künstlers Falk Elstermann werden. 500 Akteure werden darin das Leipziger Streitgespräch zwischen Martin Luther und dem katholischen Theologen Johannes Eck aus dem Jahr 1519 thematisieren, das zum endgültigen Bruch zwischen den Lutheranern und der katholischen Kirche führte.

Die Kirchentage auf dem Weg begleiten den 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin. Sie sollen Interessenten an Stätten der Reformation in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen führen und sie mit den jeweiligen Themen bekannt machen, die dort eine Rolle gespielt haben. „Auch dort, wo die reformatorischen Ideen groß wurden, von wo aus sie verbreitet und weitergedacht wurden, werden Menschen zusammenkommen, nach Gott fragen und danach, was uns wirklich wichtig ist“, sagte Kirchentagspräsidentin Christina aus der Au.

Die Organisatoren erwarten in Leipzig etwa 50 000 Teilnehmer. Der Kirchentag auf dem Weg steht hier unter dem Motto „Musik. Disput. Leben.“ In der Messestadt sind ab dem 25. Mai insgesamt 500 Veranstaltungen geplant, darunter alleine 80 Konzerte. Am 27. Mai beziehen die Leipziger auch Torgau mit ein, wo es viele Aktionen zum „Reformers Day“ gibt. Der Titel spielt an die alljährlichen „Elbe Day“ an, der an die erste Begegnung von US-amerikanischen und sowjetischen Truppen zum Ende des 2. Weltkriegs erinnert.

Von Jörg Aberger

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