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Lokales Blechbüchse lässt sich unter ihr Alu-Kleid blicken
Leipzig Lokales Blechbüchse lässt sich unter ihr Alu-Kleid blicken
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10:33 26.02.2010
Die Blechbüchse wird abgerissen. Quelle: Wolfgang Zeyen
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Leipzig

In den nächsten Tagen rücken die starken Männer vom Stahl-Team Vetschau auch den restlichen Platten mit schwerem Gerät zu Leibe.

Wir berichtet, muss das Leipziger Wahrzeichen am Brühl einem modernen Einkaufszentrum weichen. Das komplette Gebäude wird abgerissen, nur die denkmalgeschützte Aluminiumfassade soll erhalten bleiben. „Alle Alu-Platten werden demontiert und zur Aufbewahrung in eine Lagerhalle bei Berlin transportiert“, erklärt Projektleiter Björn Reineking von der Essener Management für Immobilien AG (MfI) auf Anfrage von LVZ-Online.  „Hier werden sie gereinigt und aufgearbeitet“, ergänzt PR-Mann Thorsten Müller.

Leipzig. Die Blechbüchse kehrt zurück. Seit Freitag wird die Aluminium-Fassade des einstigen DDR-Konsument-Warenhauses wieder zwischen Tröndlinring und Hainstraße montiert. In den nächsten sechs bis sieben Wochen werden die 480 knapp 130 Kilo schwere Teile montiert. Am Montag verfolgten viele Schaulustige die Arbeiten und machten Fotos fürs private Album.

Die 1966 durch den Leipziger Künstler Harry Müller entworfene Verkleidung soll später - so der Plan – den Neubau des neuen Einkaufszentrums zieren. Teilweise seien die Elemente jedoch stark verbogen und müssten komplett neu gefertigt werden.

Die Abrissarbeiten am ehemaligen Konsument-Warenhaus begannen bereits im Januar mit den Entkernungsarbeiten.

Das Unternehmen MfI will am Brühl einen Shoppingtempel mit 130 Geschäften, 820 Parkplätzen, Wohnungen, einer Kita sowie Kultur- und Sportangeboten errichten. Anfang April soll das Ausheben der riesigen Baugrube beginnen, erste Bauvorschritte werden laut Müller im Sommer zu sehen sein. Die Eröffnung der „Höfe am Brühl“ ist nach offiziellen Angaben im Herbst 2011 geplant.  Die Baukosten sind mit 200 Millionen Euro veranschlagt.

ar

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