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Lokales Blechbüchse wird schon entkernt
Leipzig Lokales Blechbüchse wird schon entkernt
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22:34 26.01.2010
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Leipzig

Im Flachbau, der einst einen Lebensmittelmarkt und zuletzt eine Drogerie beherbergte, ist die Leipziger Abbruchfirma Reinwald bereits weit vorgedrungen, hat etliche Zwischenwände und -decken entfernt. Doch auch in dem neungeschossigen Verwaltungsbau, der die Blechbüchse noch um einige Meter überragt, sind schon kleine Abbruchbagger am Werk.

"Es handelt sich um vorbereitende Arbeiten für den eigentlichen Abriss", erklärt Thorsten Müller, Sprecher der Management für Immobilien AG (MfI) aus Essen, die am Leipziger Brühl mehr als 200 Millionen Euro investieren will. "Damit dadurch keine Gefahr für Passanten entstehen kann, müssen wir jetzt den Fußgängerdurchgang zwischen der Richard-Wagner-Straße und dem Brühl schließen." Wieder eröffnet wird die kurze Wegeverbindung erst gemeinsam mit dem fertigen Einkaufszentrum - also voraussichtlich im Herbst 2011 und dann mit dem historischen Namen Plauensche Gasse.

Der offizielle Startschuss für den Abriss der drei verbliebenen Gebäude soll laut Müller am 8. Februar erfolgen. "Dann legen die ersten großen Bagger los." Wie berichtet, bleibt das Aluminiumkleid der Blechbüchse erhalten und wird restauriert. Entworfen in seiner ungewöhnlichen Form, die dem historischen Kaufhaus darunter entspricht, wurde es 1966 durch den Leipziger Künstler Harry Müller. Wann die Demontage der Aluminium-Fassade beginnen kann, hängt allerdings stark vom Wetter ab. MfI will am Brühl einen modernen Neubau mit 130 Geschäften, 820 Parkplätzen, 40 bis 50 Wohnungen in den obersten Etagen, einer Kita sowie Kultur- und Sportangeboten errichten.

Jens Rometsch

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