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Lokales Bootskurs von Leipzig ins Neuseenland im Sommer offen - Freistaat soll weiter fördern
Leipzig Lokales Bootskurs von Leipzig ins Neuseenland im Sommer offen - Freistaat soll weiter fördern
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14:18 01.04.2011
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Leipzig

Für die weitere Entwicklung des Leipziger Neuseenlandes dringen die Verantwortlichen auf neue Millionen-Investitionen des Freistaates. 20 bis 25 Millionen Euro müsse das Land bis 2017 zur Verfügung stellen, sagte Thomas Tschetschorke vom Regionalen Planungsverband Westsachsen in Leipzig.

Ein entsprechender Appell an Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) und Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) sei in einer Sitzung der Steuerungsgruppe Neuseenland, der unter anderem die Anrainer-Kommunen angehören, auf den Weg gebracht worden. Am Rande wurde bekannt, dass der Bootskurs von Leipzig zum Cospudener See 2011 geöffnet wird. Der genaue Termin werde noch abgestimmt, teilte die Steuerungsgruppe Neuseenland am Freitag mit. Damit wird der sogenannte Kurs 1 ein Jahr später als geplant fertig.

Grund für die Verzögerung seien Schwierigkeiten beim Umbau einer Schleuse gewesen, hieß es. Vom Sommer an können dann Boote vom Stadthafen Leipzig direkt bis zum Cospudener See gelangen. Offen ist, ob bis dahin die umstrittene Schiffbarkeitserklärung auch für Motorboote vorliegt. Ein nautisches Gutachten habe neue Probleme aufgeworfen. Die würden jetzt intern diskutiert.

Im Mittelpunkt der Gespräche zum Neuseenland standen am Freitag auch die Kanäle und Schleusen zwischen den neu entstandenen Seen. Käme das Geld vom Freistaat nicht, könnten wesentliche Projekte nicht verwirklicht werden. „Es macht keinen Sinn, einen Hafen in Zwenkau zu bauen, wenn man ihn von Cospuden aus nicht erreichen kann“, sagte Tschetschorke.  Über die Verwaltungsabkommen Braunkohlesanierung seien vom Land zwischen 2002 und 2012 insgesamt 45 Millionen Euro bereitgestellt worden. „Wir haben deutlich gemacht, dass wir auf keinen Fall nach 2012 aufhören können.“

Der Vorsitzende der Steuerungsgruppe Neuseenland, der Leipziger Landrat Gerhard Gey (CDU), kündigte zudem neue Marketingmaßnahmen an, um das Tourismusziel bekannter zu machen. „Viele wissen noch gar nicht, was hier am Entstehen ist“, sagte er. Knapp 200 000 Euro sollen in eine Marketing- und Qualitätsoffensive investiert werden. Die Marke „Leipziger Neuseenland“ soll mit neuen Imagebroschüren und Kinowerbung auch überregional etabliert werden.

dpa

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