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Lokales Brückenfest: Leipziger und Flüchtlinge lernen sich kennen
Leipzig Lokales Brückenfest: Leipziger und Flüchtlinge lernen sich kennen
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22:14 20.09.2015
Bei einem Brückenfest sind am Sonnabend (19.09.2015) viele Leipziger und Flüchtlinge miteinander ins Gespräch gekommen. Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

Mit einem Brückenfest haben zahlreiche Bürger und Institutionen am Sonnabend Flüchtlinge in Leipzig willkommen geheißen. Seit dem Mittag trotzten hunderte Besucher auf der Sachsenbrücke im Clara-Zetkin-Park dem ungemütlichen Wetter und nutzten die Zeit, um sich kennenzulernen und mehr über die Herkunft der Asylsuchenden zu erfahren. Kulinarische Spezialitäten aus aller Welt und das musikalische Live-Programm von Folklore über Klezmer bis Pop sorgten für internationales Flair.

Auf der Sachsenbrücke im Clara-Zetkin-Park wurde am Sonnabend (19.09.2015) eine Brücke zwischen Leipzig und den hier Schutz suchenden Flüchtlingen geschlagen. Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ rief gemeinsam mit vielen anderen Partnern zu einem Fest auf. Bands und interkulturelle Organisationen sorgten für internationales Flair. Fotos: Dirk Knofe

Zu dem Brückenfest hatte das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ gemeinsam mit Gewerkschaften, Kirchen, Parteien, Initiativen und der Stadt Leipzig eingeladen. Die verschiedenen Akteure stellten sich am Sonnabend ebenso vor wie interkulturelle und Migrantenorganisationen. Kurse zu Kalligrafie und Henna-Malerei, aber auch Spiele und Bastelangebote luden zum Mitmachen ein. Eher zufällig – weil der Termin schon länger feststand – war auch das Uniklinikum Leipzig vor Ort. Notfallmediziner zeigten den Besuchern, wie Menschen wiederbelebt werden, und gaben Tipps zur Ersten Hilfe.

Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) gehörte zu den Rednern auf der Bühne. Das Stadtoberhaupt kam auch mit Flüchtlingen ins Gespräch. Zum Brückenfest waren Asylbewerber aus Erstaufnahmeeinrichtungen und dezentralen Unterkünften eingeladen worden.

Zu der Veranstaltung hatte unter anderem der ehemalige Thomaskirchenpfarrer Christian Wolff aufgerufen. Auf seiner Internetseite schrieb er vorab, dass viele Bürger in Leipzig Solidarität mit Asylsuchenden zeigten und ihnen das Gefühl von Geborgenheit und Aufklärung vermittelten. „Das ist ein wunderbares Zeichen. Damit bekennt sich Leipzig zu einem friedlichen Zusammenleben der Verschiedenen und bejaht die Vielfalt von Kultur und Religionen.“

maf

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