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Lokales Buchmesse: Viele Leipziger Hotels sind voll belegt – Preise ziehen an
Leipzig Lokales Buchmesse: Viele Leipziger Hotels sind voll belegt – Preise ziehen an
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09:00 17.03.2016
Die Mitarbeiterin eines Hotels bereitet ein Zimmer für die nächsten Gäste vor. Quelle: ddp
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Leipzig

 Buchmessezeit ist Bettenzeit: Denn das Literaturevent lockt in jedem Jahr nicht nur zigtausende Tagesbesucher in die Messehallen im Leipziger Norden, sondern auch zahlreiche Übernachtungsgäste an Pleiße und Weiße Elster.

„Wir sind fast vollständig belegt, ab heute dürfte in unserem Haus kein Zimmer mehr frei sein“, berichtet etwa Anja Zech-Bohm vom Steigenberger Grandhotel in der Innenstadt. Das Buchungsverhalten unterscheide sich dabei je nach Zielgruppe, konkretisiert Mitarbeiterin Anke Schurig: „Während Fachbesucher bis zu einem Jahr im Voraus buchen, wartet das reguläre Publikum meist ab, bis sich das Rahmenprogramm der Messe – etwa die Veranstaltungen im Zuge von ’Leipzig liest’ – konkretisiert.“

Nahezu ausgebucht ist auch das neu eröffnete Book Hotel in der Auguste-Schmidt-Straße. „Derzeit haben wir lediglich für den Samstag noch drei freie Zimmer“, teilt Direktionsassistent Marco Levin mit. Zahlreiche Fachbesucher sind in seinem Haus untergekommen. Im Zuge der Messe habe sein Haus zudem die Preise für Übernachtungen leicht angehoben. „Rund zwanzig Prozent haben wir aufgeschlagen“, teilt Levin mit.

Auch in anderen Leipziger Herbergen steigen zur Buchmesse naturgemäß die Preise teils sprunghaft an. Auf einschlägigen Portalen wird für ein Zimmer in manchen Herbergen derzeit stellenweise das Dreifache des sonst gängigen Preises aufgerufen.

„Wir sind in diesem Bereich im Vergleich zum Vorjahr relativ konstant geblieben“, versichert allerdings Anke Schurig vom Hotel Steigenberger. Zudem sei die Buchmesse, trotz ihres starken überregionalen Charakters, nicht das größte Event im Veranstaltungskalender der Stadt. Bei anderen Events, etwa dem Wave-Gotik-Treffen zu Pfingsten oder bei großen Fachkongressen sei die Preissteigerung deutlich stärker ausgeprägt.

Letztlich bestimme die Nachfrage das Angebot. Das bestätigt Holm Retsch. „Bei den Übernachtungspreisen ist Leipzig – vor allem im deutschlandweiten Vergleich – aber noch nie durch die Decke gegangen“, betont der Geschäftsführer des Leipziger Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga).

Durch die große Bandbreite an unterschiedlichen Zimmerkategorien in der Messestadt seien zudem immer verhältnismäßig günstige Preise gewährleistet. Zudem strahlen die Buchungen auch zunehmend in den Speckgürtel rund um Leipzig aus. Dort sind zur Messe erfahrungsgemäß regelmäßig freie Zimmer verfügbar, auch wenn natürlich längere Anfahrtswege anfallen, so Retsch.

Von Bastian Fischer

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