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Lokales Bundesweite Proteste - Hunderte demonstrieren in Leipzig gegen Internet-Überwachung
Leipzig Lokales Bundesweite Proteste - Hunderte demonstrieren in Leipzig gegen Internet-Überwachung
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17:42 27.07.2013
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„Viele Menschen sind unzufrieden mit dem Vorgehen der Bundesregierung. Wie wir bei der Aufklärung hingehalten werden“, so der Grünenpolitiker.

Unter dem Schlagwort „Stop watching us!“ hatte ein überparteiliches Adhoc-Bündniss zu der Kundgebung im Leipziger Stadtzentrum aufgerufen. Neben Grünen, Piraten, Linken, FDP, SPD unterstützte auch die Distillery die Aktion. Einzig die CDU beteiligte sich – trotz vorheriger Anfrage durch die übrigen Organisatoren – nicht.

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Leipzig. Gegen die Ausspähung ihrer persönlichen Daten sind am Samstag etwa 500 Leipziger auf die Straße gegangen. Unter dem Schlagwort „Stop watching us!“ hatte ein überparteiliches Adhoc-Bündniss zu der Kundgebung im Leipziger Stadtzentrum aufgerufen. Ab 14 Uhr bewegte sich der Zug vom Augustusplatz durch die Innenstadt bis zum US-Generalkonsulat.

Ab 14 Uhr bewegte sich der Zug vom Augustusplatz durch die Innenstadt bis zum US-Generalkonsulat in der Wilhelm-Seyfferth-Straße. In Absprache mit Ordnungsamt und Polizei hatten die Ausrichter die Route kurzfristig geändert. Bedingt durch ein Fußballspiel und die Ballon-Fiesta in der Stadt wollte man so den Ordnungshütern entgegenkommen. Im Gegenzug wurde den Demonstranten gestattet, die populären Guy-Fawkes-Masken zu tragen. Am Schlusspunkt des Zuges schrieben einige der Demonstranten ihre Forderungen mit Malkreide auf die Straße vor dem Konsulat. „Damit wollen wir ein Zeichen setzen, das auch in den USA verstanden werden soll“, erklärte Kasek.

Nach Polizeiangaben blieb alles friedlich. Die große Hitze machte den Teilnehmern zu schaffen. Doch mit reichlich Wasser und mitgebrachten Regenschirmen sorgten die Demonstranten für Schatten und Abkühlung.

Proteste in über 30 Städten

In mehr als 30 Städten wurde am Samstag gegen die Geheimdienstüberwachung demonstriert. In Frankfurt am Main beteiligten sich laut Polizei rund 1000 Menschen. In München, Berlin und Karlsruhe demonstrierten jeweils rund 500 Bürger gegen die Ausspähung. Auch in Dresden protestierten mehrere hundert Menschen. In Stuttgart, Ulm und Tübingen zählte die Polizei jeweils mehr als 100 Demonstranten, in Hamburg 700. Die Demonstranten forderten ein Ende der Abhöraktionen und Schutz für Whistleblower wie Snowden.

Johannes Angermann/ dpa

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