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Lokales Burgplatzloch, Unister-Zentrale, Museums-Hotel: Was wird aus Leipzigs Dauerbaustellen?
Leipzig Lokales Burgplatzloch, Unister-Zentrale, Museums-Hotel: Was wird aus Leipzigs Dauerbaustellen?
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08:39 15.11.2016
Seit nunmehr 18 Jahren ein Schandfleck im Leipziger Stadtbild: das Loch am Burgplatz. Quelle: André Kempner

Die LVZ hat nachgehakt, was aus der Unister-Zentrale und dem Hotel-Neubau am Bildermuseum wird.

Stadt plant Millionen für Burgplatzloch ein

 Um den privaten Grundstückseigentümer des Burgplatzlochs - den englische Mischkonzern Amec - endlich zu Taten zu zwingen, hat die Stadt 2012 ein Verfahren angestrengt, das auf die Umwidmung des Areals in einen öffentlichen Platz hinausläuft. Allerdings würde das nicht gerade billig. 3,55 Millionen Euro würde allein der dafür nötige Erwerb des Loches kosten, schätzt die Verwaltung. Mit Erlaubnis des Stadtrates will sie die hohe Summe (immerhin die Hälfte der Kosten des Freiheits- und Einheitsdenkmals) im Haushalt für 2014 einplanen.

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 Unister vertröstet bei Goethestraße-Plänen

 Zwar stand der Leipziger Internet-Riese Unister zuletzt mit anderen Themen im Fokus der Öffentlichkeit. Doch immer, wenn sie an der Brachfläche Goethestraße/Ecke Brühl vorbeigehen, erinnern sich viele Messestädter daran, dass dort längst eine neue Firmenzentrale für bis zu 1400 Mitarbeiter öffnen sollte. Vor drei Jahren war an diesem Ort ein Bürohaus des verblichenen VEB Chemieanlagenbau abgerissen worden. Vor gut zwei Jahren wollte Unister den Neubau seiner Zentrale starten, verschob den Termin aber immer wieder. Sprecher Konstantin Korosides: "Wir sind gerade dabei, das Projekt wieder intensiver voranzutreiben." Einen neuen Termin gibt es aber nicht.

Baustellenzaun am Museum ist wieder weg

 Zwar steht seit Juni ganz oben am Museum der Bildenden Künste dran, was sich in dem gläsernen Schatzkasten verbirgt. Doch vielleicht hätte die Schrift auch weiter unten angebracht werden können. Denn die Pläne, genau davor im rechten Winkel zwei Hotels mit knapp 300 Zimmern zu errichten, kommen augenscheinlich nicht voran. Im Januar 2013 hatte die Frankfurter Firma Benchmark dort Bauzäune und Container aufgestellt. Spätestens im März sollte die archäologische Untersuchung des Erdreichs beginnen, sagte damals ein Sprecher. Passiert ist nichts. Nun verschwand der Bauzaun wieder. Benchmark ließ mehrere LVZ-Anfragen dazu unbeantwortet.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.07.2013

Jens Rometsch

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