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Lokales Busterminal entsteht bis Ende 2017 am Leipziger Hauptbahnhof
Leipzig Lokales Busterminal entsteht bis Ende 2017 am Leipziger Hauptbahnhof
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12:40 02.12.2015
So soll das neue Parkhaus an der Brandenburger Straße aussehen.  Quelle: S&G Development GmbH
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Leipzig

 Ab 2017 soll an der Ostseite des Hauptbahnhofs der lang diskutierte Leipziger Busterminal gebaut werden. Das teilte der Projektentwickler und Bauherr S&G Development mit. Die Haltestelle für Fernbusse finde im Erdgeschoss eines neuen Parkhauses Platz, das bis Ende 2017 auf einem 11.000 Quadratmeter großen Gelände an der Brandenburger Straße in die Höhe schieße.

Der Bauherr will auf dem Grundstück für insgesamt 60 Millionen Euro zudem auch noch zwei neue Hotels errichten. Die Bettenburgen können voraussichtlich bereits ab Ende 2016 als Ramada und H2Hotel ihre Übernachtungen anbieten. Für das Parkhaus konnte nun ebenfalls ein Pächter gefunden, hieß es am Mittwoch.

Die geplante Hochgarage mit ihren 550 Stellflächen, darunter 150 reservierte für Mitarbeiter der Deutsche Bahn (DB) und weitere 100 für Hotelgäste, wird künftig vom Dienstleister OPG Center-Parking übernommen und soll die Verkehrssituation in der Innenstadt entlasten. Durch den Rückgang der innerstädtischen Parkplätze steige der Bedarf, so der Bauherr. „Zusätzlich unterstützt das Parkhaus den Wunsch der Stadtverwaltung nach einer autoarmen Innenstadt“, heißt es weiter.

Das überdachte Terminal für Fernbusse im Erdgeschoss des Parkhauses werde bis zur Fertigstellung Ende 2017 insgesamt zwölf Bussteige beinhalten und einen umsteigefreundlichen Anschluss an das Netz der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) sowie an den Regional- und Fernverkehr der Bahn bieten. Unweit der Haltepunkte soll auch eine Abstellfläche für die Fahrzeuge mit Serviceangeboten Platz finden. Projektchef Ingo Seidemann freut sich: „Auf wenigen Metern treffen hier Straßenbahnen, Nah- und Fernzüge, Busse und Pkws zusammen. So entsteht für die Leipziger und ihre Gäste ein multimodaler Mobilitäts-Hub, von dem aus Sie mit nahezu allen Verkehrsmitteln ihre Nah- und Fernziele erreichen können.“

Die Gestaltung des Gebäudes verantworten die Gerber Architekten mit ihrem Büro in Dortmund. Das Unternehmen mit zahlreichen Großprojekten, unter anderem auch in Saudi-Arabien und China, konnte sich zuletzt beim Architekturwettbewerb von Kommune und Bauherr gegen zwölf Konkurrenten aus Deutschland und Österreich durchsetzen.

Von Matthias Puppe

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